Posts Tagged ‘Lebensmittel’

Posted by theblogartist at April 16, 2014

Category: Garten

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Urbanes Gärtnern liegt im Trend. Doch gesünder als Produkte aus dem Supermarkt ist selbst angebautes Obst und Gemüse nicht unbedingt. Eine neue Studie zeigt: Möhren und anderes Gemüse aus Städten können erhebliche Mengen an Schadstoffen enthalten.
Gemüse aus Berliner Gärten ist zum Teil extrem mit Schadstoffen belastet. Das ergab eine Untersuchung am Institut für Ökologie der TU Berlin, die im Wissenschaftsjournal „Environmental Pollution“ veröffentlicht wurde. Im Vergleich zu Produkten aus dem Supermarkt sei in Stadtgemüse in der Nähe stark befahrener Straßen oft ein Vielfaches an Schwermetallen angereichert, teilte Studienleiterin Ina Säumel mit. Die in Berlin gewonnenen Ergebnisse seien deutlich: An Orten mit viel Verkehr wurden teilweise sogar EU-Grenzwerte für Lebensmittel überschritten.

Proben wurden im Sommer 2010 genommen – von Flächen rund um Bäume, von Hinterhöfen sowie aus Kleingärten, sagte Säumel. Wo genau die Areale lagen, verriet sie nicht. Mit den Gärtnern sei Anonymität vereinbart worden. „Kontamination wird gern als Argument genommen, um Gärten zu schließen und die Flächen lukrativen Nutzungen zuzuführen“, begründete die Wissenschaftlerin. (mehr …)

Posted by theblogartist at April 15, 2014

Category: Gesundheit & Wohlfühlen

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Fast 20 Prozent der Deutschen klagen nach dem Verzehr von Milchshakes, Sahnetorte oder Käsebrötchen über Bauchschmerzen und Schlappheit. Doch oft werden die Beschwerden nicht ernst genommen.

Viele Menschen reagieren auf Milch und Co. mit Übelkeit, Durchfall und Müdigkeit – und das ist kein Wunder. Denn genetisch war es ursprünglich nicht vorgesehen, dass Erwachsene Milch trinken. Mit dem Abstillen verloren unsere Vorfahren die Fähigkeit, den enthaltenen Milchzucker, die Laktose, im Darm zu spalten und Milch zu verdauen. Erst mit der Einführung der Viehwirtschaft in Europa entwickelten die Menschen durch Mutation ein Gen, das die Produktion von Laktase, einem Enzym zur Laktosespaltung, im Darm von Erwachsenen möglich machte.

Weit verbreitete Nahrungsmittelunverträglichkeit

Noch heute verfügt nicht jeder Mensch über dieses Gen. In Südostasien fehlt demnach 98 Prozent der Bevölkerung das Enzym Laktase, in Südamerika 70 Prozent. „In Deutschland haben 15-20 Prozent eine Unverträglichkeit von Milchzucker“, sagt Martin Raithel, Gastroenterologe am Universitätsklinikum Erlangen. Diese Menschen bekommen nach dem Verzehr von laktosehaltigen Lebensmitteln Schmerzen. Werden die Symptome nicht abgeklärt, kann das unter den Betroffenen zu einer großen Verunsicherung führen. „Dieses ständige Unwohlsein beunruhigt verständlicherweise viele Patienten“, sagt Raithel. „Sie merken, dass etwas nicht stimmt und haben Angst, eine schwere Erkrankung zu haben.“ Manche Betroffene entwickeln sogar eine regelrechte Aversion gegen ganz normale Mahlzeiten, weil sie Angst vor erneuten Beschwerden haben.

Gezielte Diagnose entlastet die Psyche

Eine medizinische Abklärung kann verunsicherten Patienten schnell helfen. „Die Laktoseintoleranz ist eigentlich relativ leicht zu erkennen“, sagt Volker Schmiedel, Chefarzt der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik Kassel. Doch manche Ärzte finden die Ursache der Beschwerden nicht und machen stattdessen psychische Probleme für die Symptome verantwortlich, gibt Raithel zu Bedenken. Deshalb ist eine gezielte Diagnostik wichtig. „Ein banaler Atemtest bringt sofort Klarheit“, sagt Raithel. Doch statt darauf zurückzugreifen, würde bei viele Patienten zunächst eine Magen- und Darmspiegelungen durchgeführt, die jedoch bei einer Laktoseunverträglichkeit unauffällige Ergebnisse ergebe.

Es gibt Patienten, die laut Atemtest eigentlich keine Unverträglichkeit haben dürften, aber trotzdem Laktose nicht vertragen. Da hilft ein zusätzlicher Bluttest, um eine genaue Diagnose zu erstellen. (mehr …)

Posted by theblogartist at Juni 25, 2013

Category: Gesundheit & Wohlfühlen

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Wer nach jedem Essen Durchfall und Blähungen bekommt, sich müde und leistungsschwach fühlt, hegt irgendwann nur noch einen Wunsch: das Problem wieder loszuwerden. Jeder kleine Hinweis auf eine Lösung entfacht Hoffnung. So erging es auch dem damals 25-jährigen Bruno M. Lange Zeit hatte er sich herumgequält, war zum Hausarzt und zum Allergologen gegangen. Wirklich helfen konnten die Ärzte ihm nicht.

Er selbst war fest davon überzeugt, an einer Nahrungsmittelallergie zu leiden. Seine Beschwerden hielt er für die Folge einer überschießenden Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Allergene im Essen. Doch die Schulmediziner konnten weder mit einem Hauttest noch mit dem Nachweis eines speziellen Abwehrstoffs des Immunsystems, des Immunglobulins E (IgE), in seinem Blutbild eine Nahrungsmittelallergie feststellen. (mehr …)

Posted by theblogartist at September 24, 2012

Category: Garten

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Urbanes Gärtnern liegt im Trend. Doch gesünder als Produkte aus dem Supermarkt ist selbst angebautes Obst und Gemüse nicht unbedingt. Eine neue Studie zeigt: Möhren und anderes Gemüse aus Städten können erhebliche Mengen an Schadstoffen enthalten.
Gemüse aus Berliner Gärten ist zum Teil extrem mit Schadstoffen belastet. Das ergab eine Untersuchung am Institut für Ökologie der TU Berlin, die im Wissenschaftsjournal „Environmental Pollution“ veröffentlicht wurde. Im Vergleich zu Produkten aus dem Supermarkt sei in Stadtgemüse in der Nähe stark befahrener Straßen oft ein Vielfaches an Schwermetallen angereichert, teilte Studienleiterin Ina Säumel mit. Die in Berlin gewonnenen Ergebnisse seien deutlich: An Orten mit viel Verkehr wurden teilweise sogar EU-Grenzwerte für Lebensmittel überschritten.

Proben wurden im Sommer 2010 genommen – von Flächen rund um Bäume, von Hinterhöfen sowie aus Kleingärten, sagte Säumel. Wo genau die Areale lagen, verriet sie nicht. Mit den Gärtnern sei Anonymität vereinbart worden. „Kontamination wird gern als Argument genommen, um Gärten zu schließen und die Flächen lukrativen Nutzungen zuzuführen“, begründete die Wissenschaftlerin. (mehr …)