Posts Tagged ‘Hausbau’

Posted by theblogartist at Januar 13, 2016

Category: Hausbau / Eigenheim

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Ihre 5. Hausbauerfolgsformel im Ratgeber-eBook Die ultimative Hausbau Erfolgsformel lautet „keine unbesicherten Vorauszahlungen“, und Sie raten dazu, sich von der ausführenden Firma eine „Erfüllungsgarantie“ geben zu lassen.

Was ist damit gemeint?

Vielen Dank im Voraus

Magnus

Antwort

Hallo Magnus,

in Zusammenhang mit Ihrer Frage zur Erfüllungsgarantie empfehle ich Ihnen, sich bei Bedarf einfach von Ihrer finanzierenden Bank informieren zu lassen. Vorweg kann ich Ihnen aber gerne kurz erklären, was eine Erfüllungsgarantie ist:

Die Erfüllungsgarantie sichert den Bauherr und Käufer für den Fall ab, dass der Verkäufer den vertraglich vereinbarten Pflichten nur teilweise oder gar nicht nachkommt. Im Unterschied zur Liefergarantie sowie zur Gewährleistungsgarantie, durch die lediglich die Erfüllung einzelner Pflichten abgesichert wird, hat die Erfüllungsgarantie die Gesamterfüllung eines vereinbarten Vertrages zum Gegenstand.

Um Sie wirklich konkret beraten zu können, müsste ich Ihr Bauvorhaben und die damit verbundenen Vertragswerke kennen, was aber nicht der Fall ist. Tatsache ist, dass eine Erfüllungsgarantie ein besonderes Instrument ist, welches allerdings nicht immer zwingend erforderlich ist. Ich selbst empfehle eine Erfüllungsgarantie eigentlich immer nur aus einem einzigen (wichtigen) Grund:

Die Erfüllungsgarantie (über ca. 10% des Auftragsvolumens) ist für private Bauherrn eine einfache, wirkungsvolle und vor allem kostengünstige Möglichkeit, die Bonität eines Hausanbieters zu „hinterfragen“. Für seriöse Unternehmen mit guter Bonität stellt eine Erfüllungsgarantie jedenfalls keinerlei Problem dar. Verweigert ein Unternehmen allerdings – aus welchen Gründen auch immer – eine Erfüllungsgarantie, kann das ein erstes Zeichen eines Liquiditätsproblems sein. Die Erfüllungsgarantie schränkt nämlich den Kreditrahmen des Unternehmens ein. Für den Unternehmer ist eine Erfüllungsgarantie also mit einer Barzahlung gleichzusetzen.

Eine in der Baupraxis gängige Alternative zur Erfüllungsgarantie ist der Deckungsrücklass, welcher normalerweise zwischen 7 und (empfehlenswert) 10% der jeweiligen Abrechnungssumme liegt. Dieser Deckungsrücklass wird auch gerne Mängelreserve genannt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Bauvorhaben nach tatsächlichen Mengen (nach Aufmaß) abgerechnet wird. Bei jeder Rechnung (Teilrechnungen und Schlussrechnung) wird daher vom Auftraggeber (von Ihnen als Bauherr) ein Deckungsrücklass einbehalten. Dieser Deckungsrücklass wird nach der Legung der Schlussrechnung erst dann an das ausführende Unternehmen ausbezahlt, wenn das Unternehmen dafür eine Bankgarantie in der Höhe des Deckungsrücklasses vorlegt.

Grundsätzlich geht es also immer darum, ein Gleichgewicht zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und der dafür vom Bauherrrn geleisteten Zahlung herzustellen.

Bei Pauschalaufträgen sorgt dafür ein Zahlungsplan, wobei hier die sicherste Lösung ist, den jeweiligen Baufortschritt von einem Bausachverständiger prüfen zu lassen (zuerst Baufortschritt-Bestätigung, dann Zahlung). Bei Aufträgen, die nach Aufmaß abgerechnet werden, muss „lediglich“ geprüft werden, ob die verrechneten Listungen auch tatsächlich (mängelfrei) erbracht wurden. Ist das der Fall, liegt also keine unbesicherte Vorauszahlung vor, weil ja die erbrachte Leistung den Gegenwert darstellt.

Um all diese Abrechnungs-Varianten, die nicht selten mit einem nicht unbeträchtlichen Aufwand verbunden sind, zu verhindern, bieten übrigens einige Hausanbieter schon eine ganz andere (sichere) Finanzierungsvariante an: Der Bauherr übergibt dem Hausanbieter eine unwiderrufliche Bankgarantie über die gesamte Auftragssumme und diese Bankgarantie wird erst dann „gezogen“, wenn das Haus komplett (mängelfrei) fertiggestellt und an den Bauherrn übergeben wurde. Dazwischen gibt es keinerlei Abrechnungen. Diese Variante ist eigentlich absolut sicher. Zuerst das Haus, dann das Geld. Im schlimmsten Fall wird – aus welchen Gründen (z.B. durch Insolvenz) auch immer – das Haus nicht fertig. In diesem Fall haben Sie dann aber auch nichts für das (halbfertige) Haus bezahlt.

Ob aber immer alles so einfach geht, hängt immer von den Vertragspartnern ab. Am besten sprechen Sie allfällige Bedenken immer direkt gegenüber dem Hausanbieter aus. Seriöse Firmen werden alles tun, um aus Ihnen einen zufriedenen Kunden zu machen. Wenn man nicht auf Ihre Wünsche oder Bedenken eingeht oder nicht eingehen kann, gibt es immer auch andere (bessere) Hausanbieter.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber

Quelle:

http://www.haus-selber-bauen.com/erfllungsgarantie-beim-hausbau.html

Posted by theblogartist at Juni 28, 2013

Category: Hausbau / Eigenheim

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Köln (ots) – Trautes Heim, Glück allein. Dieses Sprichwort trifft zu, wenn das Traumhaus wie gewünscht gebaut wurde und nachträglich keine Mängel zum Vorschein kommen. „Wer sich dazu entschließt, ein Eigenheim zu errichten, der tut gut daran, sich im Vorfeld über die Rechtslage bestens zu informieren. Nur so wird aus dem Traum vom Eigenheim kein Albtraum“, sagt Ulrich Zerfaß, Baustellenexperte von TÜV Rheinland. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, müssen zunächst alle nötigen Genehmigungen eingeholt sowie der Bauantrag gestellt und bewilligt werden. Auch Versicherungen sollten in die Überlegungen einfließen. (mehr …)

Posted by theblogartist at April 7, 2013

Category: Hausbau / Eigenheim

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Ein Hausbau ohne Fachkräfte des Handwerks ist nicht vorstellbar. Beginnend vom Maurer und Betonbauer, bis hin zum Elektriker oder Bodenleger: all diese Handwerker sind notwendig, damit der Traum vom Eigenheim Realität wird. Doch nicht immer wird der Begriff ‚Fachkraft‘ seiner Bedeutung gerecht und es kommt im schlimmsten Fall zu Baumängeln. Aufgrund dessen stellt sich die Frage, was gleich von Beginn an beim Umgang mit Handwerkern zu beachten ist, damit möglicher Ärger umgangen werden kann. (mehr …)

Posted by theblogartist at Oktober 23, 2012

Category: Hausbau / Eigenheim

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Berlin (ots) – Ein schön geplantes Richtfest kann ins Wasser fallen, werden gravierende Schäden am noch unfertigen Haus entdeckt. Oft kann nur ein Gutachten helfen, die Mängel festzuhalten, für Abhilfe zu sorgen oder in einer gerichtlichen Auseinandersetzung Klarheit zu schaffen. Das Problem: zu viel Vertrauen, zu wenig Kontrolle Breite Fugen im Mauerwerk, aus der Bodenplatte ragende Bewehrungseisen, das Küchenfenster um einen halben Meter entgegen dem geplanten Grundriss versetzt – auf Baustellen sind solche Zustände kurz vor dem Richtfest keine Seltenheit. Bauherren vertrauten zuvor Beschwichtigungen der Bauleitung, Unfertigkeiten seien normal und Mängel würden bis zur nächsten Besichtigung behoben sein. Oft bemühen sich Verbraucher am Bau, diese Situation allein zu meistern. Doch sie sind als Laien überfordert, wenn Fakten sprechen müssen. Worauf kommt es an? (mehr …)

Posted by theblogartist at September 14, 2012

Category: Hausbau / Eigenheim

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Ein trockener Keller ist leider keine Selbstverständlichkeit. Und gerade dann, wenn drückendes Grundwasser für die Nässe im Keller verantwortlich ist, verzweifeln viele Hausbesitzer und fühlen sich bei der Trockenlegung ihres Kellers komplett überfordert. Während Häuser üblicherweise oberhalb des Grundwasserspiegels errichtet werden, um Nässe im Haus weitgehend zu vermeiden, ist es manchmal baulich nicht zu vermeiden, dass das Haus Probleme mit dem Grundwasser bekommt. Trotzdem gibt es aber Lösungen, um drückendem Grundwasser im Haus zu begegnen und den Keller wirklich dauerhaft trocken zu bekommen. Die Abdichtung im Keller ist natürlich sehr wichtig. In älteren Bauten ist es oftmals Bitumenpappe, die auch als Teerpappe bezeichnet wird, die für die notwendige Abdichtung sorgt. Wichtig ist hier, dass im Keller gegen die aufsteigende Feuchtigkeit zunächst einmal eine Absicherung erlangt werden kann. Folien sind für die Abdichtung weder sinnvoll noch zulässig, denn die bilden eine Gleitschicht, auf der sich durch den Erddruck das Mauerwerk sehr stark verschieben kann. Effektiv kann eine Abdichtung eines neuen oder auch älteren Kellers durch das Aufspachteln von Bitumendickbeschichtung werden. (mehr …)