Schwangerschaftsstreifen vorbeugen – Streifenfreier Babybauch

Posted by theblogartist at Juni 28, 2013

Category: Schwangerschaft

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Er ist kugelrund, angenehm fest und – voller Streifen?! Keine Sorge:  Wir verraten, wie man unschönen Schwangerschaftsstreifen vorbeugen kann.

Mal sind sie blau, mal rot oder violett – niemals jedoch empfinden wir sie als schön: Schwangerschaftsstreifen. Die im medizinischen Fachjargon als Striae bezeichneten Dehnungsstreifen treten bei zahlreichen Schwangeren vor allem an Bauch, Hüfte, Po, Busen und Oberschenkeln auf. Grund: Die starke Dehnung ihres Bindegewebes verursacht Risse in der Unterhaut. Durch sie schimmern dann die Blutgefäße hindurch, die blau-rötlichen Streifen werden damit sichtbar.

Wer bekommt Schwangerschaftsstreifen?

Die traurige Wahrheit ist: Schwangerschaftsstreifen kann jeder Mensch und damit auch jede Frau in anderen Umständen bekommen. Selbst wer während einer ersten Schwangerschaft von den unschönen Rissen verschont wurde, ist bei weiteren Schwangerschaften nicht vor ihnen gefeit. Allerdings gibt es einige Faktoren, die das Entstehen der Dehnungsstreifen begünstigen. Dazu zählen ein schwaches Bindegewebe, Mehrlingsschwangerschaften und starke Gewichtszunahme während der Schwangerschaft. Zudem leiden jüngere Frauen öfter an den Streifen als Frauen über 30.

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Einen wirklich sicheren Schutz vor Schwangerschaftstreifen gibt es nicht. Dennoch muss Frau nicht tatenlos zusehen, wie ihr Bindegewebe der Zerreißprobe erliegt. Es gibt einige sinnvolle Tipps, die Dehnungsstreifen durchaus verhindern oder zumindest eindämmen können. Wer unsicher ist, welches Mittel für ihn das richtige ist, sollte sich zusätzlich von seinem Arzt beraten lassen.

Hautöle

Ein Mittel, das sich unter Schwangeren großer Beliebtheit erfreut, sind Hautöle. Jojoba-, Mandel-, Calendula- oder Vitamin-E-haltiges Weizenkeimöl eignen sich besonders, um schon in der Frühschwangerschaft in die Haut einmassiert zu werden. So kann die Durchblutung gefördert und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt werden. Besonders intensive Pflege verspricht das Einreiben der noch feuchten Haut direkt nach dem Duschen. Die Öle sind unter anderem als spezielle Schwangerschaftsöle in Drogerien erhältlich und können auch  nach der Geburt noch einige Monate angewendet werden.

 

Massagen

In Verbindung mit Ölen empfiehlt sich ab dem dritten Schwangerschaftsmonat zweimal täglich eine Zupfmassage gegen Hautrisse. Dabei wird mit zwei Fingern je eine kleine Hautpartie der gefährdeten Stellen angehoben, leicht geknetet und wieder losgelassen, um das Bindegewebe zu lockern. Auch kreisende Massagen mit einem Luffa-Schwamm oder einer Trockenbürste mit weichen Borsten können helfen.

Wechselduschen

Ab in die Dusche: Wechselduschen kurbeln den Kreislauf an, stärken das Immunsystem und straffen die Haut. Los geht es mit kaltem Wasser, dann folgt warmes:  von den Beinen an bis hinauf zur Brust. Drei bis fünf Wechsel an jedem Morgen genügen.

Peeling

Auch ein Peeling kann vorbeugend gegen Schwangerschaftsstreifen wirken.  Ein bis zwei Mal in der Woche angewendet, stärkt es die Haut.

Wäsche

Ebenso sinnvoll kann Wäsche sein, die den Körper stützt. Vor allem ein gut sitzender BH, der der Brust sicheren Halt gibt, kann Hautrissen an der Oberweite vorbeugen.

Sport

Viel Bewegung ist ebenfalls hilfreich. Schwimmen und Gymnastik sind Sportarten, die sich sehr gut eigenen, um Streifen während der Schwangerschaft zu verhindern.

Ernährung

Schließlich darf eine gesunde Ernährung nicht fehlen. Vor allem Schwangere sollten darauf achten, viel Vitamin E zu sich zu nehmen. Es steckt zum Beispiel in Nüssen und Ölen.

Zu spät: Was tun bei Dehnungsstreifen?

Und wenn sie plötzlich doch da sind, die Streifen? Dann werden sie leider auch bleiben. Schwangerschaftsstreifen lassen sich nicht gänzlich entfernen. Allerdings vernarben die Risse bald nach der Schwangerschaft und verblassen damit. Vitamin-A-Säure kann die Rückbildung der Narben begünstigen, ebenso können spezielle Cremes oder Laser-Behandlungen gegen vorhandene Risse helfen. 

 

Erstmals veröffentlicht:

www.fem.com/