Archive for the ‘Medizin’ Category

Posted by theblogartist at Dezember 21, 2014

Category: Medizin

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In Deutsch­land werden nach wie vor zu oft Antibiotika verschrieben, vor allem in der Erkältungs­zeit. Das zeigt eine Analyse von Arznei­mittel- und Diagnose­daten der Kranken­versicherung DAK. Laut der Krankenkasse war 2013 rund jede dritte Verordnung bei den Versicherten „fragwürdig“.

Bei Erkältung meist nutzlos

Gerade in den kalten Monaten, bei Erkältung, Husten und Bronchitis werden häufig unnötige Antibiotika verschrieben – denn dabei handelt es sich um Infektionen, die in den meisten Fällen durch Viren verursacht werden und nicht durch Bakterien. Antibiotika sind dann nutzlos. Das wüssten viele Patienten aber gar nicht, so die Ergeb­nisse der DAK. Für ihren Report analysierte die Krankenkasse anonymisierte Arznei­mittel- und Diagnose­daten und befragte 3 100 Deutsche zu ihren Erfahrungen mit Antibiotika. Demnach erwarten drei Viertel der Befragten sogar eine Antibiotika-Verschreibung von ihrem Arzt, wenn sich Erkältungs­beschwerden nicht von selbst bessern.

Bakterien werden zunehmend resistent

Dabei können die aggressiven Medikamente mit ihren oft zahlreichen Neben­wirkungen den Körper noch zusätzlich belasten, ohne dabei die Krank­heits­ursache zu bekämpfen. Die Folgen häufiger Antibiotika­einnahme sind für die gesamte Bevölkerung schwerwiegend: Bakterien werden zunehmend resistent. Bisher gut heil­bare Erkrankungen könnten künftig wieder riskant werden, wenn die gängigen Antibiotika nicht mehr anschlagen. In Krankenhäusern sind antibiotikaresistente Keime schon heute ein großes Problem.

Ärzte gehen an die Reserven

Eine weitere beunruhigende Entwick­lung ist dem Report zufolge, dass ältere Versicherte oft sogenannte Reserveantibiotika bekommen. Diese sollen eigentlich nur im Notfall einge­setzt werden. Fazit der DAK: Ärzte müssen beim Verschreiben kritischer sein und ihre Patienten besser aufklären.

 

externer Link zum Artikel:

www.test.de

Posted by theblogartist at Dezember 16, 2014

Category: Medizin

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Berlin: (hib/PK) Die Bundesregierung will notfalls mit einer gesetzlichen Änderung verhindern, dass vermehrt neue Arzneimittel mit einem unklaren Nutzen auf den Markt kommen. Eine bestimmte Entwicklung in dieser Frage sei derzeit zwar noch nicht zu erkennen, die mögliche Problematik werde aber aufmerksam verfolgt, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (18/2964) auf eine Kleine Anfrage (18/2733) der Fraktion Die Linke. Die Abgeordneten befürchten eine Umgehung der gesetzlich vorgeschriebenen frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel.

Anfang 2011 war das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) in Kraft getreten, um die steigenden Arzneimittelpreise zu deckeln. Dem Gesetz zufolge bestimmt nun der Zusatznutzen eines Medikaments den Abgabepreis. Zuvor konnten Hersteller für neue Präparate hohe Preise verlangen, auch wenn ein zusätzlicher Nutzen nicht belegt war. Nun müssen die Hersteller bei der Marktzulassung ein Dossier vorlegen mit Nachweisen für einen Zusatznutzen gegenüber der herkömmlichen Therapie.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entscheidet dann, ob der Zusatznutzen gegeben ist. Auf dieser Grundlage führen der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband) und der Hersteller die Preisverhandlungen. Hat das neue Medikament keinen Zusatznutzen, wird es einer Gruppe ähnlicher Präparate mit einem Festbetrag zugeordnet.

Legt der Hersteller den Nachweis nicht rechtzeitig oder vollständig vor, gilt der Zusatznutzen als nicht belegt. Hersteller können jedoch darauf verzichten, ein Dossier einzureichen und auf einen Erstattungsbetrag in der Größenordnung der Vergleichstherapie setzen. In dem Fall bleibt der Zusatznutzen unklar. Problematisch wäre dies, wenn das neue Präparat schlechter wäre als die Vergleichstherapie.

Nach Angaben der Regierung liegt die Beweislast für den Zusatznutzen eines Präparates beim Hersteller. Falls kein Dossier eingereicht werde, könne weder ein Zusatznutzen noch ein womöglich geringer Nutzen festgestellt werden. In der Regel strebten die pharmazeutischen Hersteller aber den Nachweis eines Zusatznutzens ihres Präparates an. Nur in zehn Fällen, die unter das AMNOG fallen, hätten Hersteller keine Unterlagen eingereicht, darunter seien vier Präparate bestehenden Festbetragsgruppen zugeordnet worden.

Für Arzneimittel ohne Dossier habe die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) seit 2011 rund 23 Millionen Euro ausgegeben. Auf Arzneimittel, die einer Festbetragsgruppe zugeordnet wurden, entfielen davon rund zehn Millionen Euro. Dem G-BA wurden den Angaben zufolge bislang außerdem in 39 Fällen unvollständige Unterlagen zu neuen Medikamenten übermittelt, in 31 Fällen sei das Dossier noch vervollständigt worden.

 

Die Homepage besuchen:

http://www.bundestag.de/presse/hib/2014_11

Posted by theblogartist at April 17, 2014

Category: Medizin

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Ausgehend von der Erkenntnis „jeder Mensch ist einzigartig“ lassen sich Krankheitsabläufe besser verstehen und effizientere Therapien entwickeln – Nachbericht zur „PerMe“-Konferenz

Mehr als 100 Mediziner nahmen von 31. August bis 1. September im Wiener AKH an der ersten Zentraleuropäischen Konferenz über Personalisierte Medizin, „PerMe“, teil. Die neue Kongressreihe stellt Therapien vor, die in der Personalisierten Medizin etabliert sind, und gibt eine Vorschau auf eine mögliche Weiterentwicklung  in den nächsten zehn Jahren. (mehr …)

Posted by theblogartist at April 15, 2014

Category: Medizin

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Mediziner am am Universitätsklinikum Leipzig implantierten erstmals eine Vagusnervstimulator zur Behandlung von Herzschwäche

Mit der Implantation eines Vagusnervstimulators wird am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erstmals bei Patienten mit Herzinsuffizienz ein völlig neuer Ansatz zur Therapie untersucht. Dieser basiert auf der Annahme, dass der Vagusnerv – ein Nerv, der das Gehirn mit dem Herzen verbindet und an der Steuerung fast aller inneren Organe beteiligt ist – nicht ausreichend arbeitet. (mehr …)

Posted by theblogartist at August 14, 2013

Category: Medizin

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Es ist noch nicht so lange her, dass Udo Zizmann dachte, Computerspiele seien Zeitverschwendung und allenfalls etwas für Leute, die seine Enkel sein könnten. Heute räumt er auf dem Monitor, der vor ihm steht, Äpfel in den Einkaufswagen, oder er raspelt darauf mit monotonen Bewegungen Möhren. Zweifelsohne gibt es spannendere Spiele, doch Zizmann ist voller Konzentration bei der Sache. (mehr …)

Posted by theblogartist at August 6, 2013

Category: Medizin

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BERLIN. Die forschenden Pharmaunternehmen beschäftigen sich zur Zeit mit Hunderten von Projekten, die auf die Heilung oder Linderung von mehr als 110 Krankheiten abzielen. Dies geht aus einer Umfrage des Verbandes der forschenden Pharmaunternehmen (vfa) unter den 45 Mitgliedsunternehmen hervor.

324 dieser Projekte seien bereits im Zulassungsverfahren oder der späten Phase der klinischen Erprobung, hat der vfa am Dienstag mitgeteilt. Sie hätten damit die Chance, schon 2017 der Patientenversorgung zur Verfügung zu stehen. (mehr …)

Posted by theblogartist at Mai 31, 2013

Category: Medizin

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Mit einer neuen Leitlinie für Arzneimittelbezeich­nungen sollen Patienten vor irreführenden Medika­mentennamen geschützt werden. Das gaben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) heute bekannt. Mit der Regelung setzen die Zulassungs­be­hörden der Industrie engere Grenzen bei der Auswahl von Namen und Zusätzen. Um Verwechs­lungen oder Fehlanwendungen von Arzneimitteln künftig auszuschließen, werden irreführende und verharmlosende Bezeichnungen von Arzneimitteln ausgeschlossen, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung. Gleichzeitig sollen eindeutige und verwechslungs­sichere Identifikations- und Unterscheidungsmerkmale gestärkt werden. (mehr …)

Posted by theblogartist at Mai 4, 2013

Category: Medizin

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Bonn (ots) – Wenn das Leitungswasser wenig Fluorid enthält, sollten wir zusätzlich Fluorid aufnehmen, um Karies vorzubeugen. In Deutschland liegen die Fluoridmengen im Leitungswasser fast überall unter 0,3 mg pro Liter. Hier kann das Trinken eines fluoridreichen Heilwassers dazu beitragen, die Zähne zu schützen. Wer regelmäßig Heilwässer ab 1 mg Fluorid pro Liter trinkt, kann die Fluoridkonzentration im Speichel nachweislich erhöhen. Das stärkt den Zahnschmelz und hemmt Kariesbakterien. (mehr …)

Posted by theblogartist at Dezember 16, 2012

Category: Medizin

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Für Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker – und jetzt auch andere Patienten: Erfahrungen mit Medizinprodukten können in Deutschland künftig direkt bei den zuständigen Behörden gemeldet und im Internet beschrieben werden.
Patienten in Deutschland können künftig Nebenwirkungen von Medikamenten oder Medizinprodukten direkt bei den zuständigen Behörden in Deutschland melden. Nach einem Bericht der „Bild“ vom Freitag setzt die Bundesregierung damit eine EU-Richtlinie um.

Demnach können Patienten, die nach der Einnahme von Medikamenten Nebenwirkungen oder Fehler in Medizinprodukten (z.B. defekte Hüftgelenke) feststellen, dies direkt beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte melden. Das Paul-Ehrlich-Institut hat dafür außerdem eine Internetseite freigeschaltet (https://humanweb.pei.de), auf der Patienten online Nebenwirkungen berichten können. (mehr …)

Posted by theblogartist at Oktober 27, 2012

Category: Medizin

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Ann Arbor – Es gibt in den medizinischen Leitlinien keine feste Regel, wie lange die Reanimation bei einem Patienten mit plötzlichem Herzstillstand fortgesetzt werden sollte. Die Auswertung eines US-Registers im Lancet (2012; doi: 10.1016/­S0140-6736­(12)60862-9) zeigt jedoch, dass die Bemühungen nicht zu früh eingestellt werden sollten.

Das „Get with the Guidelines–Resuscitation“–Register der American Heart Association verzeichnet für die Jahre 2000 bis 2008 (Ende August) an 435 US-Kliniken 64.339 Patienten, die auf Intensiv- oder anderen Krankenstationen einen plötzlichen Herztod erlitten. Ausgenommen waren Patienten, deren Herz auf der Notaufnahme oder während einer kardiologischen Prozedur (Herzkatheter, Elektrophysiologie, Angiographie) unvermittelt den Dienst versagte. (mehr …)

Posted by theblogartist at Oktober 23, 2012

Category: Medizin

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Mediziner am am Universitätsklinikum Leipzig implantierten erstmals eine Vagusnervstimulator zur Behandlung von Herzschwäche

Mit der Implantation eines Vagusnervstimulators wird am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erstmals bei Patienten mit Herzinsuffizienz ein völlig neuer Ansatz zur Therapie untersucht. Dieser basiert auf der Annahme, dass der Vagusnerv – ein Nerv, der das Gehirn mit dem Herzen verbindet und an der Steuerung fast aller inneren Organe beteiligt ist – nicht ausreichend arbeitet. (mehr …)

Posted by theblogartist at September 20, 2012

Category: Medizin

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Bochum – Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) könnten nicht nur Schmerzen lindern, sondern auch das Fortschreiten einer ankylosierende Spondylitis, auch Morbus Bech­terew genannt, bremsen. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). „Diese Erkenntnis wird die Therapie wahrscheinlich maßgeblich verändern“, sagte einer der Autoren einer entsprechenden Studie in den Annals of Rheumatic Diseases, Joachim Sieper, Leiter der Rheumatologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin (doi 10.1136/annrheumdis-2011-201252).

Bis zu 340.000 Menschen leiden in Deutschland an ankylosierender Spondylitis (AS). Viele Betroffene klagen über Schmerzen in der Wirbelsäule, im Kreuz, in den Gesäßhälften oder in den Hüften. Morgens sind die Beschwerden besonders stark. In der zweiten Nachthälfte wachen die Patienten oft wegen der Schmerzen auf, dann müssen sie sich bewegen, um sich Erleichterung zu verschaffen. (mehr …)

Posted by theblogartist at September 19, 2012

Category: Medizin

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Ausgehend von der Erkenntnis „jeder Mensch ist einzigartig“ lassen sich Krankheitsabläufe besser verstehen und effizientere Therapien entwickeln – Nachbericht zur „PerMe“-Konferenz

Mehr als 100 Mediziner nahmen von 31. August bis 1. September im Wiener AKH an der ersten Zentraleuropäischen Konferenz über Personalisierte Medizin, „PerMe“, teil. Die neue Kongressreihe stellt Therapien vor, die in der Personalisierten Medizin etabliert sind, und gibt eine Vorschau auf eine mögliche Weiterentwicklung  in den nächsten zehn Jahren. (mehr …)

Posted by theblogartist at September 9, 2012

Category: Medizin

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Womöglich werden Privatversicherte bei der Vergabe von Organen doch bevorzugt – entgegen der Beteuerungen von Ärzten und Bundesregierung. Berechnungen eines Grünen-Gesundheitsexperten legen jedenfalls den Verdacht nahe.
Nach Angaben des Gesundheitsexperten Harald Terpe, die der „Frankfurter Rundschau“ vorlagen, liegt der Anteil der Privatversicherten an allen Transplantationen höher als ihr Anteil auf der Warteliste. So seien 9,7 Prozent der auf eine Leber wartenden Patienten privat versichert gewesen – der Anteil der Privatversicherten an allen Patienten, die 2011 eine neue Leber bekamen, habe jedoch 13,1 Prozent betragen.

Ähnliche Unterschiede gibt es den Berechnungen des Grünen-Politikers zufolge bei der Vergabe von Herzen: Auf der Warteliste stehen 9,5 Prozent Privatversicherte, ihr Anteil bei den transplantierten Organen liegt bei jedoch elf Prozent. Bei den Lungen-Transplantationen stehen 6,9 Prozent Privatversicherte auf der Warteliste – doch 9,5 Prozent Privatversicherte erhielten eine Transplantation. (mehr …)