Posted by theblogartist at Mai 18, 2016

Category: Kinder

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Neuerdings ist Engagement angesagt: „Mama, ich kann Dir helfen“, bot mir meine Tochter an, als ich die letzte Milchtüte im Einkaufsbeutel verstaut hatte. „Ich bringe den Wagen zurück!“ Begeistert stimmte ich zu. „Klar, gerne, das ist aber nett!“ flötete ich laut. Sollten ruhig alle im Supermarkt mitbekommen, welch aufmerksame Tochter ich doch habe. Sie konnte gerade so über den Griff sehen, bugsierte den Wagen trotzdem unfallfrei zurück zum Sammelplatz.

Nach einer Weile kam sie wieder, wir machten uns auf den Heimweg. Nach gut hundert Metern fiel mir auf, dass etwas fehlte: die Euro-Münze, die im Einkaufswagen steckte. „Mist!“, rief ich. „Wir müssen zurück. Wir haben den Euro vergessen!“ Meine Tochter zeigte mir ihr Mickey-Maus-Gesicht und trippelte von einem Fuß auf den anderen. Da dämmerte es mir: „Hast Du ihn vielleicht?“ Sie nickte und sprang fröhlich summend weiter. „Der gehört jetzt mir!“ Ich zeigte mein Dagobert-Duck-Gesicht und schüttelte betont langsam den Kopf. „Aber Mama!“, protestierte sie. Doch Dagobert blieb Dagobert.

„Na gut“, sagte sie nach einer Weile, „ich könnte ihn doch der Frau mit den Zeitungen geben.“ Sie sprach von der obdachlosen Straßenzeitungsverkäuferin, die vor dem Supermarkt stand. Ich hatte einen anderen Vorschlag: „Gib mir doch den Euro und der Verkäuferin dein Taschengeld. Du hast doch dein Portemonnaie dabei. Wie wäre das?“ Ich hatte den Satz noch nicht zu Ende gesprochen, da schrie sie los: „NEIN! Dann habe ich ja kein Geld mehr!“

Seit Anfang des Jahres bekommt meine Tochter Taschengeld. Sie ist fünf Jahre alt und fällt damit bereits in die Altersgruppe, die an das Finanzwesen herangeführt werden kann. Nach Empfehlung des Jugendamtes sollten Vier- und Fünfjährige einmal die Woche 50 Cent erhalten.

Immer samstags bekommt sie nun also eine Münze. Noch lieber nimmt sie drei oder sogar fünf kleinere Münzen, denn das sieht nach mehr aus, logisch.

Sie verstaut das Geld sofort in ihrem neuen Stolz: einem Portemonnaie, auf dem das dicke Schaf aus der Serie „Shaun das Schaf“ thront.

Das ist nicht nur Schmuckelement, sondern Programm. In ihren Geldbeutel passt dreimal soviel Geld wie in meinen. Ein paar ausgemusterte EC-Karten von meinem Mann und mir hat sie auch einsortiert, aber die ignoriert sie meistens. Bezahlt wird bar. Verdient auch. Wo immer sie kann, versucht sie Münzen zu zocken oder sich auf ehrliche Art zu verdienen. Meistens findet sie auf den abgelegensten Wegen noch ein oder zwei Cent. Ausgegeben wird eher wenig. Schließlich spart sie auf eine neue Puppe. Und wenn sie die gekauft habe, wolle sie ja noch Geld in ihrem Schaf haben, also brauche sie mehr und immer mehr. Sagt sie.

Es war faszinierend: Seit sie sich mit echten Münzen beschäftigte, gab es weniger Stress an den Quengelzonen dieser Erde. Ich musste nur darauf verweisen, dass sie ihr Portemonnaie ja dabei habe. Schon war Schluss. Wenn wir auf dem Weg zur Kita waren, gab es keine Sit-ins mehr, um zu verdeutlichen, dass ich den Tag mit ihr und nicht mit meiner Arbeit verbringen solle. Denn Arbeit bringt ja Geld.

In den letzten Wochen ist immer wieder die Rede davon, dass das gesamte Bargeld auch in Deutschland abgeschafft werden soll. Den 500-Euro-Schein hat die EZB ja bereits entsorgt.

Aber unsere Kinder werden das nie mitmachen. Sie spekulieren lieber auf die harte Währung statt mit virtuellen Bits und Coins.

Zu Recht. Wie sollen sie auch sonst lernen, mit Geld umzugehen, und dass dieser Umgang soziale Folgen haben kann, wenn sie nur auf einen Screen touchen können? Und, ganz ehrlich, als Mutter möchte ich Bargeld auch nicht missen. Ich würde sonst ohne Maß und Disziplin munter meine Bankkarten einsetzen. Das käme den Kindern auch nicht zu gute.

Zur Internetseite:

http://www.nido.de/artikel/

Posted by theblogartist at Mai 17, 2016

Category: Pharmazie

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Auch über 90-Jährige mit einem Schlaganfall profitieren noch von Lyse und Thrombektomie.

BERLIN. Je höher das Alter bei einem Schlaganfall, umso schlechter sind die Chancen, den Insult überhaupt zu überleben und die Klinik in einem guten körperlichen Zustand zu verlassen. Weniger selbstverständlich ist, dass eine intensive Schlaganfalltherapie auch bei Hochbetagten noch hervorragend funktioniert. Die Effektstärken sind tendenziell sogar noch größer als bei jüngeren Patienten. Darauf hat Professor Gerhard Hamann vom Bezirkskrankenhaus in Günzburg hingewiesen.

Der Neurologe erläuterte dies auf der Arbeitstagung Neurologische Intensivmedizin (ANIM) in Berlin anhand einer Reihe aktueller Studien. So sterben nach einer Analyse von über einer halben Million Schlaganfällen im US-amerikanischen Get-with-the-Guidelines-Programm rund drei Prozent der Patienten im Alter von weniger als 50 Jahren in der Klinik. Bei den 70- bis 79-Jährigen sind es etwas mehr als fünf Prozent und bei den über 90-Jährigen sind es bereits mehr als zehn Prozent.

Nur 20 Prozent der Hochbetagten kommen nach dem Schlaganfall wieder ins häusliche Umfeld, die übrigen, sofern sie überleben, benötigen professionelle Pflege. Bei den unter 50-Jährigen können zwei Drittel nach dem Klinikaufenthalt wieder nach Hause, bei den 60- bis 70-Jährigen sind es noch 56 Prozent. Das liegt auch daran, dass über die Hälfte der hochbetagten Patienten schon vor dem Schlaganfall gravierende körperliche Einschränkungen und einen mRS-Wert von 2 oder mehr hatte.

Allerdings ist das Ergebnis bei sehr alten Menschen noch weitaus dramatischer, wenn sie keine optimale Therapie bekommen. So erreichten in einer Studie nur 21 Prozent der Patienten im Alter von über 80 Jahren ohne Lyse einen mRS-Wert von 0-2, mit Lyse waren es 33 Prozent – ein relativer Unterschied von über 60 Prozent. Bei den unter 80-Jährigen blieben 44 Prozent ohne und 56 Prozent mit Lyse ohne größere funktionelle Einschränkungen, der relative Unterschied liegt hier nur bei 27 Prozent.

Erstmals erschienen auf:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/herzkreislauf/schlaganfall/article/910878

Posted by theblogartist at März 25, 2016

Category: Familie - Kinder - Haus

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Ja, natürlich, es ist schon richtig, dass die Computertechnologie und natürlich das Internet unser Leben wesentlich erleichtern. Manche Sachen kann man sich als jemand, der ohne Internet und Heim-PC und Handy aufgewachsen ist, gar nicht mehr vorstellen. Man fragt sich ab und zu, wie viel Zeit man für manche Recherche oder einfach eine Fahrplanauskunft zum Beispiel aufbringen musste im Vergleich zu heutigen Zeiten, wo man jederzeit und fast von überall online gehen kann. Nun gibt es, wie meine Mutter immer sagt, in jedem Paradies eine Schlange. In diesem Fall haben wir es gleich mit mehreren Schlangen.
Das fängt schon damit an, dass es in der Natur der Sache liegt, dass Technik, die immer komplexer wird, zwangsläufig Fehler verursacht. Waren Sie schon mal in einer Familie, während der Internet-Router ausfällt und keiner mehr ins Netz kann? Oder das Handy gerade dann abstürzt, wenn man mit einer geliebten Person chattet? Oder der Drucker genau in dem Moment die Verbindung aus unbekannten Gründen verliert, wenn man ihn ganz dringend braucht? Häufig hilft dann nur noch ein Fachmann, der einem hier aus der Klemme hilft. Bloß, auch hier ist es schwierig, einen kompetenten Experten für IT zu finden. Immerhin gibt es schon einen gewissen Unterschied, ob jemand meine Waschmaschine repariert oder in meinen Computer sehen kann. Heutzutage ist doch auf dem heimischen PC oder dem Smartphone das ganze Leben gespeichert. Fotos, Videos, Mails, Chat-Verläufe, Bankkonten, berufliche Sachen, einfach vieles, was man einem Fremden nicht unbedingt zeigen möchte. Ich habe da richtig Glück gehabt und eine hervorragende PC Hilfe Berlin gefunden.
Ohne einen solchen IT-Experten verliert man einfach zu viel Zeit, die meisten Leute bringen schließlich ihr Auto auch in die Werkstatt. Nicht nur im beruflichen Leben ist ein funktionierende PC-Technik heutzutage elementar, auch im privaten Bereich sollte man sich rechtzeitig um einen guten PC-Fachmann oder möchten Sie mit einer pubertierenden Tochter darüber diskutieren, warum das Internet nicht geht?

Posted by theblogartist at März 9, 2016

Category: Kinder

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Basteln mit Moosgummi fördert die Kreativität, regt die Fantasie an und ist kinderleicht
Moosgummi gehört bereits seit vielen Jahren mit zu den beliebtesten Bastelmaterialien. Der aus synthetischem Kautschuk hergestellte elastische Schaumstoff wird im Hobbybereich in Form von Platten oder Formteilen angeboten. Das softe, nicht färbende Material liegt den kleinen Bastelkünstlern gut in der Hand. Schon Bastelanfänger können es mühelos schneiden. Kinder mögen besonders die glatte, moosweiche Oberfläche ohne scharfe Kanten.

Das langlebige Bastelmaterial ist preiswert zu erwerben und sehr verarbeitungsfreudig, sodass bereits kleine Kinder schnell Erfolgserlebnisse sehen. So lassen sich mit den feinporösen, ultraleichten Schaumstoffblättern beispielsweise Figuren, Tiere, Stempel, Türschilder, Fensterbilder, Schultüten oder Schmuck basteln und anschließend individuell gestalten. Moosgummi harmonisiert mit vielen Basteltechniken und Materialien. Dadurch können auch ältere, bastelerfahrene Kinder immer neue Bastelideen umsetzen. Der Kreativität und Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

 

Moosgummi bereitet Kindern ab etwa zwei Jahren ultimativen Bastelspaß. Ganz nebenbei werden Feinmotorik und Konzentration trainiert. Oftmals finden sogar die Eltern beim gemeinsamen Basteln zur Ruhe.

Der Handel bietet Moosgummi in unterschiedlichen Formen an. Dazu gehören Moosgummiplatten in verschiedenen Stärken, Größen, Farben und Motiven sowie unterschiedlichste Stanzteile, beispielsweise Herzen, Blumen, Gesichter, Zahlen oder Buchstaben. Zur Angebotsvielfalt gehören zudem selbstklebende Moosgummi-Sticker und Schaumstoff-Blätter sowie praktische Sets mit reichhaltigem Zubehör.

Arbeitsunterlage
Um die Arbeitsfläche vor Klebeflüssigkeit zu bewahren, eignen sich beispielsweise Wachstuchtischdecken. Zum Schutz vor Schnitten und Kratzern bietet der Handel spezielle Schneidematten an. Alternativ schützt auch ein stabiler Karton.

Schneidewerkzeuge
Zum Schneiden benötigen die jungen Hobbybastler eine kleine handliche (Bastel-) Schere. Altersabhängig können Rundungen mit einer Nagelschere und gerade Linien mit einem Cutter, Skalpell oder Rollschneider geschnitten werden. Spezielle Motivlocher stanzen mühelos verschiedene Formen in das Bastelmaterial.

Transparent- oder Butterbrotpapier
Mithilfe dieser beiden Hilfsmittel lassen sich die Konturen des Wunschmotivs besonders leicht von der Vorlage auf das Moosgummi übertragen.

Weicher Bleistift oder Bügelmusterstift,

Prägestift,

Fineliner (wasserfest),

Klebstoff
Zum Zusammenfügen einzelner Moosgummiteile eignet sich Flüssigkleber. Lösungsmittelfreie Produkte kleben, ohne störende Fäden zu bilden. Alternativ bietet der Handel auch spezielle Moosgummikleber an.

Büroklammer, Klebestreifen.

 

Basteln mit Moosgummi – Anleitung

  • Übertragung
    Zuerst wird ein Stück Transparentpapier auf das gewünschte Motiv gelegt. Klebestreifen verhindern, dass das Papier verrutscht. Nun müssen alle Motivteile mit dem Bügelmusterstift/Bleistift nachgezeichnet werden, sodass sie auf dem transparenten Papier zu sehen sind.Nun wird das Transparentpapier seitenverkehrt auf das Moosgummi gelegt. Zur Fixierung dienen Büroklammern. Nun können die Umrisse mit dem Prägestift nachgezogen werden. Wichtig ist, dass hierbei etwas Druck ausgeübt wird, damit die Linien anschließend besser erkennbar sind.Die Konturen des aufgeprägten Motives werden zum Schluss noch mit dem Fineliner nachgezogen.
  • Ausschneiden
    Jetzt erfolgt das möglichst exakte Ausschneiden der nachgezogenen Linien mit den genannten Schneidewerkzeugen.
  • Zusammenfügen
    Bei mehrteiligen Motiven müssen die ausgeschnittenen Teile noch mithilfe des Klebers zusammengefügt werden.

Tipp

Um eine saubere Schnittkante zu erhalten, sollte das Schneidewerkzeug möglichst scharf sein und die Moosgummiplatte während des Schnitts immer mitgedreht werden. Zudem empfiehlt es sich, die Schere so wenig wie möglich abzusetzen.

 

Gesehen:

www.vorname.com/ratgeber/basteln/

Posted by theblogartist at Februar 10, 2016

Category: Beauty, Gesundheit & Wohlfühlen

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Viele Frauen wünschen sich längere Haare, doch ab einer gewissen Länge wollen sie einfach nicht mehr schön weiterwachsen. Zum Glück gibt es Haarverlängerungen …

Mit einer Haarverlängerung (auch Extension genannt) kann der Traum von einer dichten, langen und gesunden Mähne in Erfüllung gehen. Darauf sollten Sie achten:

Für eine Haarverlängerung sollten die eigenen Haare mindestens 15 cm lang sein. Sie lassen sich dann problemlos zum Beispiel auf 50 cm oder mehr verlängern.

Grundsätzlich kann eine Haarverlängerung aus Kunsthaar oder Echthaar in das eigene Haar eingearbeitet werden. Wir empfehlen Echthaar, weil es natürlicher aussieht.

Eine Haarverlängerung oder Haarverdichtung lässt sich auf unterschiedlichen Wegen erzielen. Zum Beispiel durch Anschweißen (Bonding) oder Anklippsen (Clip-in).

Beim der Bonding-Methode werden die Extensions (Haarverlängerungsteile) mit einem sogenannten Connector oder mithilfe von Ultraschall angebracht.

Allerdings ist diese Form der Haarverlängerung in einem Friseur-Salon mit hohen Kosten verbunden. Schneller und günstiger kommt man mit Clip-ins zu langen Haaren.

Clip-in Extensions werden ins Haar eingesteckt und lassen sich problemlos wieder entfernen. Ein Set besteht aus mehreren Teilen unterschiedlicher Längen für Hinterkopf und Profil.

Zur Auswahl stehen naturglatte, gewellte und gelockte Extensions in verschiedenen Farben und unterschiedlichen Qualitäten, die sich unter anderen im Gewicht unterscheiden.

Mann kann sie wickeln, glätten und färben. Wichtig ist, dass die Clips mit Silikon beschichtet sind, damit sie sich leicht stecken und ebenso leicht wieder entfernen lassen.

Die Haarverlängerung braucht mehr Pflege als das eigene Haar, weil die Haare nicht mehr mit der Wurzel verbunden sind, deshalb bekommen sie keine Nährstoffe mehr vom Körper zugeführt.

Wichtig ist eine große Portion Feuchtigkeit; damit lässt es sich leicht kämmen und glänzt seidig und gesund. Es gibt dafür speziell auf Extensions abgestimmte Pflegemittel.

Die Haarverlängerung selbst zu machen, ist der einfachste Weg zu einer neuen trendigen Frisur. Suchen Sie sich doch gleich mal die zu Ihrem Typ passende Extension aus.

Wo? Zum Beispiel hier: http://www.clipinextensionsechthaar.de/Es gibt dort unter anderen eine Seite zur Wahl der richtigen Farbe der Extensions.

Posted by theblogartist at Januar 23, 2016

Category: Gesundheit & Wohlfühlen

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Der Geist ist schon wach, aber der Körper schläft noch – ein Zustand, den Experten Schlafparalyse nennen. Das Schlimme: Die Betroffenen können keinen einzigen Muskel bewegen.

 

Schlafparalyse: Zwischen Schlaf und Wachzustand

Rund 25 Prozent aller Menschen erleben einmal im Leben diesen albtraumhaften Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, in dem sich die Betroffenen wie gelähmt fühlen. Die Glieder wollen einfach nicht gehorchen und selbst das Sprechen ist nicht möglich. Nur die Atmung und die Augen können bewusst gesteuert werden. Wer sich in diesem Zustand befindet, baut oft auch noch Elemente eines Traumes in die reale Welt ein.

Schutzreaktion des Körpers

Der Begriff Schlafparalyse bezeichnet den Zustand, in dem der Geist schon im Wachzustand ist, der Körper aber noch schläft. Nach rund zwei Minuten ist der Spuk vorbei. Dann kehrt entweder die Muskelkraft zurück oder man schläft wieder ein. Wir empfinden die vorübergehende Lähmung zwar als unangenehm, tatsächlich ist das Phänomen jedoch eine Schutzreaktion unseres Körpers. Es verhindert, dass wir im Traum erlebte Bewegungen in die Realität umsetzen.

Am häufigsten betroffen von der Schlafstarre sind im übrigen Menschen, die an Narkolepsie – der sogenannten Schlafkrankheit – leiden. Ein gestörter Schlafrhythmus oder ein Jetlag können den Zustand ebenfalls herbeiführen.

Was kann man dagegen tun?

Wenn die Zustände nur vereinzelt auftreten, ist eine Behandlung nicht notwendig. In den meisten Fällen hilft es schon zu wissen, dass eine Schlafparalyse ungefährlich ist – zumindest im Normalfall. Dieses Wissen kann die Panik verhindern, die sich in den meisten Betroffenen ausbreitet. Wer gelassen mit der Starre umgeht, kann den Zustand sogar als spannend empfinden.

Sollten Schlafparalysen häufiger auftreten, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Grund dafür: Im Ernstfall können bewusste Paralysen auch mit Krankheiten wie Schlafapnoe, Migräne und Angststörungen zusammenhängen.

 

Gesehen auf:

http://origin.static.bri-img.de

Posted by theblogartist at Januar 15, 2016

Category: Beauty

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Posted by theblogartist at Januar 13, 2016

Category: Hausbau / Eigenheim

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Ihre 5. Hausbauerfolgsformel im Ratgeber-eBook Die ultimative Hausbau Erfolgsformel lautet „keine unbesicherten Vorauszahlungen“, und Sie raten dazu, sich von der ausführenden Firma eine „Erfüllungsgarantie“ geben zu lassen.

Was ist damit gemeint?

Vielen Dank im Voraus

Magnus

Antwort

Hallo Magnus,

in Zusammenhang mit Ihrer Frage zur Erfüllungsgarantie empfehle ich Ihnen, sich bei Bedarf einfach von Ihrer finanzierenden Bank informieren zu lassen. Vorweg kann ich Ihnen aber gerne kurz erklären, was eine Erfüllungsgarantie ist:

Die Erfüllungsgarantie sichert den Bauherr und Käufer für den Fall ab, dass der Verkäufer den vertraglich vereinbarten Pflichten nur teilweise oder gar nicht nachkommt. Im Unterschied zur Liefergarantie sowie zur Gewährleistungsgarantie, durch die lediglich die Erfüllung einzelner Pflichten abgesichert wird, hat die Erfüllungsgarantie die Gesamterfüllung eines vereinbarten Vertrages zum Gegenstand.

Um Sie wirklich konkret beraten zu können, müsste ich Ihr Bauvorhaben und die damit verbundenen Vertragswerke kennen, was aber nicht der Fall ist. Tatsache ist, dass eine Erfüllungsgarantie ein besonderes Instrument ist, welches allerdings nicht immer zwingend erforderlich ist. Ich selbst empfehle eine Erfüllungsgarantie eigentlich immer nur aus einem einzigen (wichtigen) Grund:

Die Erfüllungsgarantie (über ca. 10% des Auftragsvolumens) ist für private Bauherrn eine einfache, wirkungsvolle und vor allem kostengünstige Möglichkeit, die Bonität eines Hausanbieters zu „hinterfragen“. Für seriöse Unternehmen mit guter Bonität stellt eine Erfüllungsgarantie jedenfalls keinerlei Problem dar. Verweigert ein Unternehmen allerdings – aus welchen Gründen auch immer – eine Erfüllungsgarantie, kann das ein erstes Zeichen eines Liquiditätsproblems sein. Die Erfüllungsgarantie schränkt nämlich den Kreditrahmen des Unternehmens ein. Für den Unternehmer ist eine Erfüllungsgarantie also mit einer Barzahlung gleichzusetzen.

Eine in der Baupraxis gängige Alternative zur Erfüllungsgarantie ist der Deckungsrücklass, welcher normalerweise zwischen 7 und (empfehlenswert) 10% der jeweiligen Abrechnungssumme liegt. Dieser Deckungsrücklass wird auch gerne Mängelreserve genannt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Bauvorhaben nach tatsächlichen Mengen (nach Aufmaß) abgerechnet wird. Bei jeder Rechnung (Teilrechnungen und Schlussrechnung) wird daher vom Auftraggeber (von Ihnen als Bauherr) ein Deckungsrücklass einbehalten. Dieser Deckungsrücklass wird nach der Legung der Schlussrechnung erst dann an das ausführende Unternehmen ausbezahlt, wenn das Unternehmen dafür eine Bankgarantie in der Höhe des Deckungsrücklasses vorlegt.

Grundsätzlich geht es also immer darum, ein Gleichgewicht zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und der dafür vom Bauherrrn geleisteten Zahlung herzustellen.

Bei Pauschalaufträgen sorgt dafür ein Zahlungsplan, wobei hier die sicherste Lösung ist, den jeweiligen Baufortschritt von einem Bausachverständiger prüfen zu lassen (zuerst Baufortschritt-Bestätigung, dann Zahlung). Bei Aufträgen, die nach Aufmaß abgerechnet werden, muss „lediglich“ geprüft werden, ob die verrechneten Listungen auch tatsächlich (mängelfrei) erbracht wurden. Ist das der Fall, liegt also keine unbesicherte Vorauszahlung vor, weil ja die erbrachte Leistung den Gegenwert darstellt.

Um all diese Abrechnungs-Varianten, die nicht selten mit einem nicht unbeträchtlichen Aufwand verbunden sind, zu verhindern, bieten übrigens einige Hausanbieter schon eine ganz andere (sichere) Finanzierungsvariante an: Der Bauherr übergibt dem Hausanbieter eine unwiderrufliche Bankgarantie über die gesamte Auftragssumme und diese Bankgarantie wird erst dann „gezogen“, wenn das Haus komplett (mängelfrei) fertiggestellt und an den Bauherrn übergeben wurde. Dazwischen gibt es keinerlei Abrechnungen. Diese Variante ist eigentlich absolut sicher. Zuerst das Haus, dann das Geld. Im schlimmsten Fall wird – aus welchen Gründen (z.B. durch Insolvenz) auch immer – das Haus nicht fertig. In diesem Fall haben Sie dann aber auch nichts für das (halbfertige) Haus bezahlt.

Ob aber immer alles so einfach geht, hängt immer von den Vertragspartnern ab. Am besten sprechen Sie allfällige Bedenken immer direkt gegenüber dem Hausanbieter aus. Seriöse Firmen werden alles tun, um aus Ihnen einen zufriedenen Kunden zu machen. Wenn man nicht auf Ihre Wünsche oder Bedenken eingeht oder nicht eingehen kann, gibt es immer auch andere (bessere) Hausanbieter.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber

Quelle:

http://www.haus-selber-bauen.com/erfllungsgarantie-beim-hausbau.html

Posted by theblogartist at Dezember 17, 2015

Category: Gesundheit & Wohlfühlen

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Berlin – Der Gesetzgeber erhöht den Druck, möglichst schnell die Vorgaben aus dem E-Health-Gesetz umzusetzen. Wie aus den 13 Änderungsanträgen zum E-Health-Gesetz, die dem Deutschen Ärzteblatt vorliegen, hervorgeht, soll der elektronische Medika­tionsplan nicht als eigenständige Anwendung, „sondern als Vorstufe der Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit für den Medikationsplan erarbeitet werden.

Ähnlich wie bei den Regelungen zu den Notfalldaten, soll auch der Medikationsplan bis Ende 2017 fertig gestellt werden. Falls dies nicht vonseiten der gematik eingehalten werden kann, soll es hier Budgetkürzungen für Krankenkassen und Kassenärztlicher Bundesvereinigung von einen Prozent auf Basis der Ausgaben von 2014 geben. Ebenso soll die gematik mit dem Gesetz verpflichtet werden, „bis Ende 2018 alle Voraus­setzungen dafür zu schaffen, dass die Daten des Patienten aus bereits vorhandenen Dokumentationen ab 2019 in der elektronischen Patientenakte bereit gestellt werden können“, heißt es in den Anträgen. Eine weitere Ergänzung ist der Auftrag, dass bis Ende 2016 geprüft werden soll, wie Patienten via Computer sowie Smartphone ihre eigenen Daten auf der Karte verwalten können.

Damit die ersten Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte für Patienten funktionieren, müssen auch Ärzte bis zum 1. Januar 2018 mit ihren elektronischen Heilberufsausweisen von ihren Landesärztekammern ausgestattet werden. Denn die neuen Anwendungen setzten eine qualifizierte elektronische Signatur voraus.

Auch wird der Druck auf Patienten, die sich bislang weigern, ein Foto für die elektro­nische Gesundheitskarte bereitzustellen, weiter gesteigert: Künftig müssen Kranken­kassen den Versicherten nur noch einmal eine Ersatzbescheinigung ausstellen. Dafür können sie fünf Euro erheben.

Hausärzte sollen den Änderungsanträgen zufolge per Gesetz einen Sitz im Beirat der gematik bekommen. In den Anträgen heißt es, dass ein „Vertreter der Hausärzte, die an der hausarztzentrierten Versorgung nach § 73b teilnehmen“ künftig einen Sitz im Beirat bekommen soll. In dem Beirat sitzen bislang unter anderem sechs Ländervertreter, drei Patientenvertreter, drei Vertreter aus der Wissenschaft, sechs Vertreter der Industries sowie Vertreter der Bundesbehörden und Ministerien sowie der Ärzteschaft und der Krankenkassen.

„Damit wird der Bedeutung der hausarztzentrierten Versorgung im Zusammenhang mit der Möglichkeit zur Aufnahme innovativer Leistungen, die noch nicht Eingang in die Regelversorgung gefunden haben, Rechnung getragen“, heißt es in der Ausformu­lierung der Gesetzesbegründung. Und weiter: „Die Einbeziehung der Hausärzte ist auch deshalb sinnvoll, weil ihnen bei den ersten medizinischen Anwendungen der elektro­nischen Gesundheitskarte, dem elektronischen Medikationsplan und den Notfalldaten, eine wesentliche Rolle zukommen wird.“

Außerdem fördert das Gesetz künftig die Einführung einer „telemedizinisch gestützten Betreuung“, also einer Online-Video-Sprechstunde, in der vertragsärztlichen Versorgung. Vorbild für diese Regelung ist die konsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenbildern, die bereits im E-Health-Gesetz vorgesehen sind.  

Das Gesetz setzt auch fest, dass Video-Sprechstunden sich grundsätzlich nur auf Patienten beschränken dürfen, die dem Arzt bereits bekannt sind. Zur Abstimmung von Technik und Datensicherheit sollen die Vertragspartner „frühzeitig in Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik oder dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und Informationsfreiheit treten“, heißt es in den Anträgen. © bee/aerzteblatt.de

Siehe hier:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten

Posted by theblogartist at Dezember 4, 2015

Category: Beauty, Gesundheit & Wohlfühlen

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Zirkonkrone und ihre Vorteile

Eine Zirkonkrone ist ein Zahnersatz, der metallfrei ist, da er aus Zirkonoxid besteht. Diese Kronen sind zudem Lichtdurchlässig und zahnfarben. Sie sehen daher dem natürlichen Zahn sehr ähnlich. Zirkonzahnersatz hat sich daher schon seit mehreren Jahren etabliert. Vollkeramikkronen werden auch als Zirkonkrone bezeichnet, da der Kern aus Zirkoniumdioxid besteht.Diese Kronen sind sehr gut verträglich und äußerst stabil. Das Material ist dauerhaft hoch belastbar und hat auch eine gute Langzeitstabilität. Es kann daher auch als Zahnimplantat eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil, gerade auch in der Implantologie ist die optimale Farbbrillianz. Das Material kann bis zu dem zehnfachen eingefärbtt werden. Außerdem kann man die Ränder sehr gut nacharbeiten, wodurch man den Zahnersatz optimal anpassen kann. Zirkonkronen werden daher sehr gerne im Bereich der Frontzähne und Seitenzähne verwendet, da sie sich dem natürlichen Zahn sehr gut anpassen können.

Nachteile der Zirkonkrone

Maßgebend für den Einsatz von diesen Zahnersatz sind  auch immer die Preise. Leider sind Zirkonkronen sehr teuer. Leider sind die Kosten höher als bei einer Metallkeramik-Krone, jedoch günstiger als eine Goldkeramik Zahnkrone. Gerade wenn der Goldpreis steigt, werden Zirkonkronen immer beliebter.

Befestigung der Kronen

Kronen werden prinzipiell geklebt, wobei Zirkonkronen auf Grund der hohen Stabilität zementiert werden. Es ist daher wichtig zu wissen, wie hoch die Festigkeit der Krone ist, da der Fachmann danach unterscheidet. Bisher kann jedoch noch niemand mit Sicherheit sagen, ob zementierter oder geklebter Zahnersatz besser ist. Dies liegt vor allem daran, dass Klebesysteme noch nicht so alt sind und es daher wenige Daten gibt. Außerdem ist das Kleben aufwendiger als zementieren. Zudem gewöhnen sich einige Zahnärzte erst sehr langsam an die Klebeprozeduren. Es ist daher ratsam vorher mit dem Zahnarzt zu sprechen, welche Materialen er benutzt. Die reine Routine gewährleistet Ihnen nämlich noch lange keine gute Haltbarkeit.

Haltbarkeit der Zirkonkronen

Es gibt zu den klassischen Metallkeramik Kronen keinen Unterscheid in der Haltbarkeit. Die Haltbarkeit hängt nämlich nicht nur von dem Material ab, wobei hier Kunststoffkronen ausgenommen werden sollten. Es kommt viel mehr auf die Dichte und den Zahnbeschliff sowie den Zahnarzt, die Genauigkeit des Zahntechnikers und den Zahnabdruck an. Der wichtigste Punkt wird jedoch die genaue Passung am Zahn sein. Die Zirkonkrone sollte ohne Stufe oder Spaltgenau in die Zahnwurzel übergehen. Am Besten lässt sich dies mit einem Hohlkehlenbeschliff erreichen, wodurch ein schmaler Zementspalt gewährleistet wird.

Weitere Informationen zur Zahnbehandlung finden Sie hier: zahnarzt-in-ungarn.ch

Posted by theblogartist at November 27, 2015

Category: Frauen

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Der Bauch ist riesig und jede Bewegung fällt schwer: Wenn der Geburtstermin näher rückt, wünschen sich die meisten Schwangeren nur noch, dass es endlich losgeht. Die Anspannung wächst vor allem, wenn nach rund einer Woche Überfälligkeit die medikamentöse Geburtseinleitung in einer Klinik ansteht. „Viele Frauen versuchen sich dann an alternativen Methoden, um die Geburt in Gang zu bringen“, sagt Renate Nielsen vom Deutschen Hebammenverband. Ob Rizinusöl, Bewegung, Sex oder Darmspülung: Eindeutige Belege für die Wirksamkeit dieser Hausmittelgibt es nicht. Denn wie eine Geburt genau ins Rollen kommt, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt.

„Man vermutet, dass das Kind selbst ein Reifesignal gibt und damit die Wehentätigkeit aktiviert“, so Nielsen. Hausmittel könnten diesem Prozess höchstens einen letzten Schubs geben, meint auch Achim Rody, Leiter der Universitäts-Frauenklinik am Campus Lübeck. Er rät Schwangeren davon ab, Experimente im Alleingang zu machen. „Besonders Rizinusöl sollte nicht ohne die Betreuung einer Hebamme oder eines Arztes eingenommen werden“, sagt Rody.

Möglichkeiten und Risiken alternativer Methoden – ein Überblick

Rizinusöl-Cocktail

Das Pflanzenöl aus den Samen des tropischen Wunderbaums ist eine der bekanntesten alternativen Einleitungsmethoden. Getrunken wird es in einer Kombination mit Mandelmus, süßem Saft und Alkohol, häufig Aprikosensaft und Sekt. Durch die abführende Wirkung auf den Darm soll auch die Gebärmutter zu Kontraktionen angeregt werden. Eine Studie der Universitäts-Frauenklinik Ulm aus dem Jahr 2009 mit 120 Frauen belegt tatsächlich eine Wirkung bei Mehrgebärenden – zumindest im direkten Vergleich mit sogenannten Prostaglandin-Gelen. Diese können den Gebärmutterhals und den Muttermund auf die Geburt vorbereiten, ein Prozess, den Mediziner und Hebammen Reifung nennen.

In einer Metastudie der renommierten Cochrane Database, in der drei Rizinusöl-Testreihen mit insgesamt 233 Frauen verglichen wurden, konnten keine Effekte auf den Geburtsverlauf nachgewiesen werden. Nachteile hingegen schon: Alle Frauen berichteten, dass sie nach der Einnahme unter Übelkeit litten. „Eine Nebenwirkung, die man bei hochschwangeren Frauen nicht provozieren sollte“, sagt Achim Rody und warnt: „Rizinusöl kann zu starken Durchfällen führen und den Körper der Frau unnötig schwächen.“ Zudem sei der in den Cocktail-Rezepten angegebene Alkohol tabu.

Treppen steigen, Fenster putzen

Bewegung, besagt der Volksmund, bringt die Wehen in Gang. „Das stimmt auch“, meint Renate Nielsen, „allerdings nur, wenn sie schon da sind.“ Auch Achim Rody ist überzeugt, dass durch Spazierengehen oder Staubsaugen der Geburtsbeginn nicht provoziert werden kann: „Allerdings kann Bewegung helfen, leichte Wehen in Gang zu halten, die im Liegen vielleicht wieder abklingen würden.“ Ein Spaziergang oder Treppensteigen helfe dem Kind dann, mit dem Kopf tiefer ins Becken zu rutschen. Starke Anstrengungen seien aber nicht ratsam: „Schwangere sollten sich in einem gemäßigten Tempo bewegen, immer so, dass sie sich dabei wohlfühlen“, sagt Rody.

Koitus und Brustwarzen-Stimulation

Auch in der männlichen Samenflüssigkeit stecken Prostaglandine, die Ärzte mitunter zur Reifung des Muttermundes verordnen. „Im Sperma sind diese Hormone allerdings in so geringer Menge vorhanden, dass eine einleitende Wirkung nicht zu erwarten ist“, sagt Rody. In Kombination mit dem Bindungshormon Oxytocin, das der Körper beim Sex ausschüttet, und den Kontraktionen der Gebärmutter durch den weiblichen Orgasmus könne jedoch der letzte Anstoß für den Start der Geburt gegeben werden. „Es ist dann aber immer eine Frage des richtigen Zeitpunkts und reiner Zufall, ob man diesen erwischt“, so der Gynäkologe.

Dass eine Brustwarzen-Stimulation die Geburt allerdings in Gang bringen kann, darauf deutet eine Metastudie aus dem Jahr 2005 hin. Die Auswertung von sechs Studien mit 719 Patientinnen hat gezeigt, dass Frauen mit reifem Gebärmutterhals innerhalb von 72 Stunden nach dieser Mini-Massage häufiger Wehen bekommen als Schwangere, die ihre Brustwarzen nicht stimulieren. Bei Frauen mit unreifem Gebärmutterhals passierte hingegen nichts.

Darmspülung

Mit Abführmitteln oder Einläufen soll der Darm und damit auch die Gebärmutter in Bewegung gebracht werden. „Meiner Erfahrung nach funktioniert das nicht“, sagt Nielsen, vielmehr sei das Gegenteil der Fall: „Die Durchfälle können einen Mineralstoffmangel bei der Schwangeren verursachen und ihren Kreislauf schwächen.“ Mit diesen Risiken belaste man die bevorstehende Geburt. „Diese Methoden sind überhaupt nicht empfehlenswert“, urteilt die Hebamme.

Heiß baden

„Ein heißes Bad in der Wanne tut gut, bringt aber die Geburt nicht ins Rollen“, sagt Nielsen. Vor dem Geburtsbeginn sei ein Wannenbad höchstens sinnvoll, um Übungswehen von richtigen Wehen zu unterscheiden. „Übungswehen hören in der Badewanne wieder auf“, sagt die Expertin. Rody warnt zudem vor zu hohen Temperaturen: „Auch wenn die Schwangere die Temperatur angenehm findet, das Kind im Bauch kann dabei überhitzen!“

Alkohol trinken

Einen kleinen Sekt für den Kreislauf oder zur Entspannung? „Auf keinen Fall“, sagt Rody. „Alkohol ist für schwangere Frauen aufgrund der Risiken für das Baby tabu.“ Zudem hemmt Alkohol die Ausschüttung von Oxytocin und wurde früher sogar als Wehenhemmer eingesetzt.

Kleine Helfer

Im Internet und in Ratgebern gibt es unzählige weitere Tipps, die Geburt in Gang zu bringen. Von Eisenkrauttee bis Nelkenöl-Tampons: „Diese Mittel beruhen nur auf Erfahrungswissen“, sagt Nielsen. „Manche Hebammen schwören darauf, andere wiederum halten gar nichts davon.“ Da wissenschaftliche Belege fehlen, seien Erfolgsmeldungen in der Regel auf Einzelfälle zurückzuführen, sagt Rody: „Und da hat der Zufall seine Hand im Spiel.“

 

Zur Anbieter-Website:

www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/

Posted by theblogartist at November 21, 2015

Category: Kinder

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Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Vorlesen Kindern Vorteile bringt. Vorlesen unterstützt die persönliche Entwicklung eines Kindes, die Eltern-Kind-Beziehung wird gestärkt, die Kinder sind in der Schule erfolgreicher und ihr soziales Empfinden und Verhalten wird positiv beeinflusst. Vorlesen ist eine Investition für Leben!

Die Vorlesestudie ist ein Projekt, das seit 2007 jährlich gemeinsam von der „Stiftung Lesen“, der „Deutsche Bahn Stiftung“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ durchgeführt wird. Mit wechselnden Themen wird das Vorleseverhalten in Deutschland erforscht und ausgewertet.
Es wurden für die Vorlesestudie 2015 vom Feldinstitut Iconkids & Youth 524 acht- bis zwölfjährige Kinder und ihre Mütter persönlich befragt. Die Untersuchung ist somit maßgebend für Familien und Kinder im Vorlesealter.

 

Vorlesen und Erfolg in der Schule hängen zusammen

Die Ergebnisse der Vorlesestudie, welche am 09.11.2015 von den Initiatoren und der Studienleiterin in Berlin vorgestellt wurden, brachten zum Vorschein, dass rund 70 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Kinder aller Bildungsschichten, denen täglich vorgelesen wurde, im Fach Deutsch eine gute oder sogar sehr gute Note hatten. Auch in anderen Fächern wie Sachkunde/Biologie und Kunst oder in Mathematik und der ersten Fremdsprache haben sie besser abgeschnitten als gleichaltrige Kinder, denen wenig oder gar nicht vorgelesen wird.

Auch über die schulischen Leistungen und das Wohlbefinden in der Schule wurden die Mütter und Kinder befragt. Ihren Angaben zufolge gehen 83 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wird, sehr gerne in die Schule. Bei den wöchentlich belesenen Kindern sind es 67 Prozent und von den Kindern, denen nicht vorgelesen wird nur 43 Prozent.
Gute Leistungen in der Schule wurden von 84 Prozent der Mütter bestätigt, die ihren Kindern täglich vorlesen. Von den weniger belesenen Kindern sind 63 Prozent und von den Kindern, denen niemand vorliest gerade noch 32 Prozent gute Schüler …unabhängig vom Bildungshintergrund der Familien.

Die Leiterin des Institus für Lese- und Medienforschung Simone Ehmig teilte mit: „Tägliches Vorlesen unterstützt Kinder auch dann in ihrer Entwicklung, wenn die Eltern kein Abitur und keinen Hochschulabschluss haben. Jeder Vater und jede Mutter sollte diese Möglichkeit nutzen, um das eigene Kind zu fördern.“

Vorlesen fördert soziale Kompetenz bei Kindern

Bei Kindern, deren Eltern ihnen regelmäßig vorlesen, ist der allgemeine Gerechtigkeitssinn besonders ausgeprägt und sie sind häufiger darum bemüht, andere in die Gemeinschaft zu integrieren. Vorlese-Kinder werden öfter als fröhlich und selbstbewusst beschrieben und sie sind für andere da, wenn es denen nicht gut geht. Sie teilen mit anderen Kindern und sie können Geheimnisse für sich behalten.
Diese Erkenntnis war für Antje Neubauer von der Deutschen Bahn Stiftung der Anlass, um die Wichtigkeit des Vorlesens zu verdeutlichen. Sie teilte mit: „Diese Kinder sind zupackend und aktiv. Sie haben die Chance, sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln. Sie sind eher bereit, in ihrem späteren Berufsleben Verantwortung zu übernehmen und kreativ Dinge voranzubringen.“

Die Bekanntgabe der Ergebnisse der Vorlesestudie 2015 wurde von den Initiatoren auch genutzt, um zur Teilnahme am 12. Bundesweiten Vorlesetag aufzurufen, der dieses Jahr am 20. November stattfindet 

 

Gesichtet:

www.vorname.com

Posted by theblogartist at Oktober 22, 2015

Category: Wellness

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Ob seelischer Stress, körperliche Verspannung oder Fitness: Yoga scheint die Lösung vieler Probleme zu sein. FOCUS-Online-Experte Timo Wahl erklärt, auf welche Weise die Übungen wirken und wie jeder aus der indischen Lehre sowohl physisch als auch psychisch schöpfen kann.

Ihre Schultern sind verspannt? Sie haben keine Lust auf Power-Sport? Im Kopf schwirren die Gedanken umher? Versuchen Sie es mal mit Yoga. Timo Wahl verrät noch zehn Gründe, warum Ihnen die Übungen gut tun:

1. Loslassen lernen

Den Deutschen eilt der Ruf voraus, ein Volk der Denker zu sein. Nachteil der weit verbreiteten Kopflastigkeit ist, dass man zu wenig in Kontakt mit seinem Körper kommt. Yoga bietet die Möglichkeit, sich genau dieser vernachlässigten Seite zu widmen. Anzunehmen, dass nicht nur die Ratio zählt, ist ein erster Schritt zu einem besseren Umgang mit sich selbst und erleichtert das Loslassen.

2. Gemeinschaftsgefühl und Fehlerkorrektur

Yoga-Einsteigerlernen die wichtigsten Techniken und Übungen fast immer in Kursen kennen. Und auch Fortgeschrittene perfektionieren ihre Praxis gerne in Gruppen. Positiver Nebeneffekt ist, dass man sich in einer Community von Gleichgesinnten gut aufgehoben und getragen fühlt.

Überdies kann ein guter Lehrer Fehler oder Gewohnheiten korrigieren, sodass jeder immer wieder bewusst seine eingefahrenen Pfade verlässt.

3. Training unabhängig von Zeit und Ort

Zu Hause, im Park, auf Reisen – wer die Yoga-Basics beherrscht, kann sie überall und eigenständig ohne großen Aufwand in die Praxis umsetzen. Und das zu jeder Tageszeit: Am Morgen hilft Yoga mit bestimmten Übungen, gut vorbereitet, und vitaler in den Tag zu gehen. Abends erleichtert es mit anderen das Runterkommen sowie Abschalten und sorgt erwiesenermaßen für eine bessere Schlafqualität.

4. Krisen früh erkennen

Schule, Studium, Beruf – die meisten Menschen investieren ebenso viel Zeit wie Energie in Ausbildung und Karriere. Wer verstärkt im Außen agiert, hinterfragt seinen Weg oft erst mit Mitte, Ende 30 – für viele eine Zeit der Krise. Denn nicht immer passen Anspruch und Ist-Zustand zusammen. Da Yoga die Achtsamkeit, also genaues Hinschauen schult, macht man sich persönliche Entwicklungen bewusster und kann frühzeitig reagieren, wenn sie in die falsche Richtung laufen.

5. Mobilität, Stärkung des Immunsystems und Regeneration

Yoga ist gesundheitsfördernd. Denn es macht mobiler, stärkt das Immunsystem, kann bei der Regeneration und Heilung vieler Krankheiten unterstützen. Indem man sich gezielt auf seinen Körper einlässt, können positive Prozesse in Gang gesetzt werden. Darüber hinaus tut Yoga auch der Seele gut, weil man etwas Sinnvolles für sich tut und lernt, gut beziehungsweise besser auf sich zu achten.

6. Bewusstsein – auch über die Ernährung

Die positiven Effekte von Yoga sind nicht auf die Matte beschränkt, sondern bringen oft eine Ausweitung auf andere Bereiche mit sich. Wer regelmäßig praktiziert, macht sich aufgrund der gesteigerten Achtsamkeit mehr Gedanken über seine Lebensweise – angefangen von der Notwendigkeit des regelmäßigen Innehaltens bis hin zur Ernährung, die oft in Richtung vegetarisch oder sogar   vegan geht.

7. Yoga ist ideal für Alt und Jung

Egal ob Kind, Jugendlicher, Erwachsener oder Senior – Yoga ist für jeden Menschen und Lebensabschnitt geeignet. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich den richtigen Kurs auf einem geeigneten Niveau aussucht. Nichts ist kontraproduktiver als das Gefühl der Überforderung. Grundsätzlich sollte man sich aber vom Vergleichen mit anderen frei machen. Wichtig ist es stattdessen, sich und die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind.

8. Schnupperkurse nutzen

Immer mehr Hotels bieten Yoga-Kurse an. Sie sind eine gute Gelegenheit, um in entspannter Urlaubs-Atmosphäre in dieses Thema hinein zu schnuppern. Zu große Erwartungen sollten Sie – abgesehen von längeren Workshops – jedoch nicht haben. Ebenso unterschiedlich wie die Teilnehmer sind Vorkenntnisse und Fertigkeiten, so dass jeder mitkommen können muss und das Level entsprechend wenig weit fortgeschritten sein kann.

9. Yoga in den Alltag integrieren

Die Matte als Oase: Diese Vorstellung mag viele Menschen beflügeln. Dennoch sollten Sie Yoga nicht als Kontrastprogramm fern vom Alltag verstehen, sondern Yoga möglichst in ihn integrieren. Auf der Matte als Mikrokosmos lässt sich vieles lernen und erfahren, das Sie auf Ihr gesamtes Leben übertragen können.

10. Selbsterkenntnis erlernen

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage nach einer Aufgabe, nach Wachstum, Entwicklung und Sinnhaftigkeit in einem altruistischen Sinn. Dafür ist Yoga sicherlich die ideale Basis um sich selbst zu erkennen und somit dieser Frage ein fundiertes Fundament zu geben.

 

 

Aufgespürt auf:

 

www.focus.de/gesundheit/experten/timo_wahl

Timo Wahl ist studierter Sportwissenschaftler. Seit 1998 hat er zahlreiche Workshops und Weiterbildungen bei international bekannten Lehrern in den Bereichen Hatha-, Vinyasa- und Asthanga-Vinysa-Yoga absolviert. 2003 war er Mitbegründer des Balance Yoga-Studios in Frankfurt und begann dort 2004, auch auszubilden.

Derzeit bietet der zertifizierte Yogalehrer Teacher Trainings, Kurse und drei bis vier Retreats pro Jahr an. Timo Wahl begleitet achtsam und mit Freude seine Schüler auf Ihrem persönlichen Weg. Wichtige Elemente seines persönlichen „Systems“ ist zum einen der körperliche Aspekt mit einer Kombination aus fließenden Bewegungsabläufen und kraftvollen Haltepositionen, zum anderen die spirituelle Seite mit starken buddhistischen Bezügen rund um das Schlüsselwort Achtsamkeit. Ein weiteres Steckenpferd von ihm ist die Körpermeditation. www.earthyoga.de

 

 

Posted by theblogartist at September 30, 2015

Category: Energie

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Würden auch Sie gerne Solarstrom nutzen, scheuen sich aber davor, weil Sie sich mit der Technik und der Bürokratie, die mit der Installation verbunden ist, nicht auskennen? Jetzt gibt es eine Alternative: Sie können Ihr Dach verpachten.

Das Interesse an Solaranlagen ist bei privaten Hausbesitzern in Deutschland ungebrochen hoch. Aber viele scheuen sich den Erwerb, weil sie von dem bürokratischen und organisatorischen Auswand zurückschrecken, der mit der Installation auf dem eigenen Dach verbunden ist. Manchen fehlt auch nur das nötige Kleingeld. Was viele Häuslebauer nicht wissen: Es gibt eine Alternative, um ebenfalls in den Genuss von Solarstrom zu kommen. Das Zauberwort heißt: Pachten. Focus Online sprach mit Florian Berghausen, Geschäftsführer der DZ-4 GmbH, die Solarstromanlagen und auf Wunsch auch Stromspeicher dazu vepachtet.

1. Wer kann das Angebot nutzen? Nur Hausbesitzer mit Eigenheim oder alle, die Dächer haben?

Florian Berghausen: In erste Linie ist das Angebot für private Hausbesitzer geeignet. Voraussetzung ist, dass der Kunde Besitzer der Immobilie ist und in ihr wohnt. Dann kann der Kunde als Pächter der Anlage den produzierten Solarstrom selber nutzen oder in das Stromnetz einspeisen und verkaufen.

2. Wie lange muss ein Verpächter sich binden?

Berghausen: Das Konzept sieht vor, dass die Anlage mindestens 20 Jahre auf dem Haus ihren Dienst verrichtet. Erst einmal wird dem Kunden ein zehnjähriger Pachtvertrag angeboten, den er dann später jeweils um ein Jahr verlängern kann. Oder er entschließt sich, nach zehn Jahren die Anlage zu kaufen – zum halben Preis der Neuanschaffung. Dann ist die Anlage vielleicht nicht mehr zu teuer für seine finanziellen Verhältnisse.

Im Video: Deutsche Solarfirmen bringen Strom in den Himalaya

 

3. Wie ist der Anlagenbesitzer rechtlich abgesichert?

Berghausen: Die Anlage kann rechtlich über einen Grundbucheintrag gesichert werden. Dieser stellte sicher, dass die Rechte auf die Anlage beim Verpächter liegen.

4. Was passiert, wenn der Anlageneigentümer und Verpächter in die Insolvenz geht?

Berghausen: Zunächst einmal nicht viel, da die Photovoltaik-Anlage auch ohne aktive Betriebsführung noch Strom produzieren wird. Im Zweifel wird der Pachtvertrag hinfällig und der Pächter kann die Anlage erwerben.

Im Fall einer Insolvenz des Verpächters, wird die Solaranlage auf dem Haus des Pächters abgebaut, ohne dass für ihn Kosten entstehen. Der Pachtvertrag wird hinfällig. Natürlich kann der Pächter auch in einem solchen Fall die Anlage erwerben.

 

5. Was passiert, wenn ich mein Haus verkaufe?

Berghausen: Wenn der Pächter in den 20 Jahren, in denen die Anlage auf seinem Dach installiert ist, sein Haus verkauft, sollte er dafür sorgen, dass der Käufer den Pachtvertrag übernimmt. Oder er erwirbt die Anlage vor dem Verkauf und verkauft sie mit dem Haus.

6. Beschränkt sich das Angebot auf bestimmte Regionen?

Berghausen: Das Angebot von DZ-4 ist in ganz Deutschland erhältlich. Bundesweit arbeiten wir mit über 40 ausgewählten Installationsbetrieben zusammen.

7. Wie viele Anlagen haben Sie bereits umgesetzt?

Berghausen: Der Trend hin zum Pachten von Solaranlagen ist relativ neu in Deutschland. Bisher haben wir rund hundert Anlagen verpachtet, aber wir merken gerade auch durch die steigende Bekanntheit der Möglichkeit und durch unsere gute Positionierung als Pionier dieses Modells, dass die Nachfrage anzieht. Es lässt sich auch sagen, dass die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen mit Speichern größer ist als die Nachfrage nach reinen Photovoltaikanlagen.

 

8. Was passiert, wenn durch die Solaranlage Schäden an meinem Haus entstehen?

Berghausen:Die Anlage ist mehrfach über uns versichert. Eine Betriebshaftpflichtversicherung schützt vor Schäden, die durch die Anlage am Haus entstehen können. Eine Allgefahrenversicherung schützt gegen Schäden an der Anlage selbst, sei es durch Wetter oder Vandalismus. Und eine Betreiberhaftpflichtversicherung schützt gegen Schäden an Dritten, zum Beispiel wenn ein Passant durch eine herabfallende Komponente der Anlage verletzt wird.

9. Wie hoch liegt die Rendite für den Dachbesitzer?

Berghausen:Die Leute wollen ihren eigenen Strom verbrauchen und unabhängiger von ihren Stromanbietern werden. Das ist das Hauptmotiv für das Pachten einer Solarstromanlage. In Hamburg zum Beispiel kostet den Kunden die Pacht für eine Solaranlage mit einer Leistung von 5 kWp (Kilowattpeak) ohne Stromspeicher monatlich rund 70 Euro. Zusammen mit dem Strom, den er vom Stromanbieter bezieht und abzüglich der EEG-Vergütung, die er für überschüssigen eingespeisten Solarstrom erhält, würde er im Monat rund 100 Euro für seinen Strom zahlen. Eine Anlage mit Solarstromspeicher, die einen höheren Eigenverbrauch von rund 60 bis 70 Prozent ermöglicht, kostet monatlich um die 150 Euro. Wer eine solche Anlage pachtet, kann einen viel höheren Eigenverbrauch realisieren und muss entsprechend wenig Energie vom Stromanbieter kaufen. Zudem sind die Pachtraten unveränderlich, was bei steigenden Strompreisen in der Zukunft zu deutlichen Ersparnissen führen kann.

10. Was muss ich noch beachten?

Berghausen:Es kommt vor, dass Verpächter von Solaranlagen bereits im Vorfeld eine Anzahlung fordern. Das ist in unserem Modell nicht notwendig. Die erste Zahlung des Pächters sollte der erste monatliche Pachtzins sein. Außerdem sollte der Pächter klären, zu welchem Preis er die Anlage nach Ablauf des Pachtvertrages erwerben kann. Oft heißt es, dass er sie dann zum Marktwert kaufen kann. Aber dieser Begriff ist dehnbar und bietet wenig Planungssicherheit. Besser ist es, den Rückkaufwert von vornherein festzulegen.

 

Erstmals veröffentlicht:

http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/immobilien_energiesparen_solarspeicher/guenstigen-solarstrom-abzapfen-neuer-dreh-solaranlage-pachten-und-stromrechnung-senken_id_4945705.html

Posted by theblogartist at September 30, 2015

Category: Depression

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Noch immer ist unfassbar, was Andreas L. antrieb, die Germanwings-Maschine in den französischen Alpen zum Absturz zu bringen und 149 Menschen mit sich in den Tod zu reißen. Wie schlecht es psychisch um den 27-Jährigen bestellt war, bemerkte noch nicht mal seine Freundin. Das geht aus Aktenvermerken der Staatsanwaltschaft Düsseldorf hervorgeht, die der „Bild“-Zeitung vorliegen.

Der letzte Abend mit der Freundin

So verlief etwa der letzte Abend des Paares – der 23. März 2015 – völlig unauffällig, wie die Frau im Verhör der Polizei schilderte: L. habe bereits gekocht, als sie von der Arbeit nach Hause kam.

Man habe dann gemeinsam die Einkäufe für die Woche erledigt, anschließend ferngesehen und sei dann schlafen gegangen. Der Freundin sei „nichts Ungewöhnliches an seinem Verhalten aufgefallen“, notierten die Beamten. Von seinen massiven psychischen Problemen wusste die junge Frau nichts.Auch dass er an dem Tag eine Patientenverfügung unterzeichnet hatte, ahnte sie nicht.

Wie ihn sein Kollege am Tag vor dem Todesflug erlebte

Auch bei dem Piloten, mit dem er am Tag vor der Katastrophe einen gemeinsamen Flug von Düsseldorf nach Berlin-Tegel absolvierte, hinterließ er „insgesamt einen guten Eindruck“. Die beiden unterhielten sich unter anderem über Cockpit-Türen und den 11. September 2001.

Was im „Glückstagebuch stand“ 

Doch es war nichts okay. L. litt an schweren Schlafstörungen, wie er in seinem Tagebuch mit dem Titel „Glückstagebuch von Andy“ notierte, das er im Januar begann. An einer Stelle heißt es darin: „Vier Stunden am Stück geschlafen.“ Daneben malte L. einen Smiley, wie „bild.de“ berichtet. Im Buch fanden sich auch ein Rezept für das Beruhigungsmittel Lorazepam und das Antidepressivum Mirtazapin.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten eine leere Packung der Antidepressiva Mirta TAD N2, Mirtazapin-Neurexpharm und Lorazepam-Neuraxpharm. Weitere leere Tablettenpackungen von Antidepressiva und Stimmungsaufhellern hätten im Mülleimer, berichtet „bild.de“ weiter.

Das Verhältnis zur Familie

Andreas L., Jahrgang 1987, hatte laut Akte eine ganz normale Kindheit in bürgerlichen Verhältnissen. Von Freunden wird er als häuslicher Typ beschrieben, besonders zu seiner Mutter soll er ein inniges Verhältnis gehabt haben. Mit seiner langjährigen Freundin plante er bereits eine eigene Familie.

Hausarzt befürchtete Psychose

Einen Großteil der Aktennotizen nimmt die Krankengeschichte des Kopiloten ein. L. besuchte zahlreiche Haus- und Augenärzte, Neurologen und Psychologen. Er schilderte vor allem Sehstörungen, Blitze und Lichtempfindlichkeit und hatte panische Angst vor dem Erblinden.

In einem Befund einer neurologischen Praxis in Düsseldorf von Februar 2015 heißt es: „Die Verdachtsdiagnose lautet auf hypochondrische Störung (…) Abgesehen von einem sehr fokussierten Denken auf die Sehstörung waren die erhobenen Befunde neurologischer und psychischer Art unauffällig. Suizidalität wurde verneint.“

L.s Hausarzt riet ihm im März 2015 zu einer Behandlung in einer Psychiatrischen Tagesklinik, weil er befürchtete, dass sich eine Psychose anbahnte, wie „bild.de“ berichtet. Der Arzt stellte L. vom 12. bis 30. März 2015 eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus. Dennoch trat der Kopilot in dieser Zeit seinen Dienst an.

 

Gesichtet bei:

www.focus.de/panorama/