Archive for Dezember, 2015

Posted by theblogartist at Dezember 17, 2015

Category: Gesundheit & Wohlfühlen

Tags:

Berlin – Der Gesetzgeber erhöht den Druck, möglichst schnell die Vorgaben aus dem E-Health-Gesetz umzusetzen. Wie aus den 13 Änderungsanträgen zum E-Health-Gesetz, die dem Deutschen Ärzteblatt vorliegen, hervorgeht, soll der elektronische Medika­tionsplan nicht als eigenständige Anwendung, „sondern als Vorstufe der Daten zur Prüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit für den Medikationsplan erarbeitet werden.

Ähnlich wie bei den Regelungen zu den Notfalldaten, soll auch der Medikationsplan bis Ende 2017 fertig gestellt werden. Falls dies nicht vonseiten der gematik eingehalten werden kann, soll es hier Budgetkürzungen für Krankenkassen und Kassenärztlicher Bundesvereinigung von einen Prozent auf Basis der Ausgaben von 2014 geben. Ebenso soll die gematik mit dem Gesetz verpflichtet werden, „bis Ende 2018 alle Voraus­setzungen dafür zu schaffen, dass die Daten des Patienten aus bereits vorhandenen Dokumentationen ab 2019 in der elektronischen Patientenakte bereit gestellt werden können“, heißt es in den Anträgen. Eine weitere Ergänzung ist der Auftrag, dass bis Ende 2016 geprüft werden soll, wie Patienten via Computer sowie Smartphone ihre eigenen Daten auf der Karte verwalten können.

Damit die ersten Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte für Patienten funktionieren, müssen auch Ärzte bis zum 1. Januar 2018 mit ihren elektronischen Heilberufsausweisen von ihren Landesärztekammern ausgestattet werden. Denn die neuen Anwendungen setzten eine qualifizierte elektronische Signatur voraus.

Auch wird der Druck auf Patienten, die sich bislang weigern, ein Foto für die elektro­nische Gesundheitskarte bereitzustellen, weiter gesteigert: Künftig müssen Kranken­kassen den Versicherten nur noch einmal eine Ersatzbescheinigung ausstellen. Dafür können sie fünf Euro erheben.

Hausärzte sollen den Änderungsanträgen zufolge per Gesetz einen Sitz im Beirat der gematik bekommen. In den Anträgen heißt es, dass ein „Vertreter der Hausärzte, die an der hausarztzentrierten Versorgung nach § 73b teilnehmen“ künftig einen Sitz im Beirat bekommen soll. In dem Beirat sitzen bislang unter anderem sechs Ländervertreter, drei Patientenvertreter, drei Vertreter aus der Wissenschaft, sechs Vertreter der Industries sowie Vertreter der Bundesbehörden und Ministerien sowie der Ärzteschaft und der Krankenkassen.

„Damit wird der Bedeutung der hausarztzentrierten Versorgung im Zusammenhang mit der Möglichkeit zur Aufnahme innovativer Leistungen, die noch nicht Eingang in die Regelversorgung gefunden haben, Rechnung getragen“, heißt es in der Ausformu­lierung der Gesetzesbegründung. Und weiter: „Die Einbeziehung der Hausärzte ist auch deshalb sinnvoll, weil ihnen bei den ersten medizinischen Anwendungen der elektro­nischen Gesundheitskarte, dem elektronischen Medikationsplan und den Notfalldaten, eine wesentliche Rolle zukommen wird.“

Außerdem fördert das Gesetz künftig die Einführung einer „telemedizinisch gestützten Betreuung“, also einer Online-Video-Sprechstunde, in der vertragsärztlichen Versorgung. Vorbild für diese Regelung ist die konsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenbildern, die bereits im E-Health-Gesetz vorgesehen sind.  

Das Gesetz setzt auch fest, dass Video-Sprechstunden sich grundsätzlich nur auf Patienten beschränken dürfen, die dem Arzt bereits bekannt sind. Zur Abstimmung von Technik und Datensicherheit sollen die Vertragspartner „frühzeitig in Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik oder dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und Informationsfreiheit treten“, heißt es in den Anträgen. © bee/aerzteblatt.de

Siehe hier:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten

Posted by theblogartist at Dezember 4, 2015

Category: Beauty, Gesundheit & Wohlfühlen

Tags: , ,

Zirkonkrone und ihre Vorteile

Eine Zirkonkrone ist ein Zahnersatz, der metallfrei ist, da er aus Zirkonoxid besteht. Diese Kronen sind zudem Lichtdurchlässig und zahnfarben. Sie sehen daher dem natürlichen Zahn sehr ähnlich. Zirkonzahnersatz hat sich daher schon seit mehreren Jahren etabliert. Vollkeramikkronen werden auch als Zirkonkrone bezeichnet, da der Kern aus Zirkoniumdioxid besteht.Diese Kronen sind sehr gut verträglich und äußerst stabil. Das Material ist dauerhaft hoch belastbar und hat auch eine gute Langzeitstabilität. Es kann daher auch als Zahnimplantat eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil, gerade auch in der Implantologie ist die optimale Farbbrillianz. Das Material kann bis zu dem zehnfachen eingefärbtt werden. Außerdem kann man die Ränder sehr gut nacharbeiten, wodurch man den Zahnersatz optimal anpassen kann. Zirkonkronen werden daher sehr gerne im Bereich der Frontzähne und Seitenzähne verwendet, da sie sich dem natürlichen Zahn sehr gut anpassen können.

Nachteile der Zirkonkrone

Maßgebend für den Einsatz von diesen Zahnersatz sind  auch immer die Preise. Leider sind Zirkonkronen sehr teuer. Leider sind die Kosten höher als bei einer Metallkeramik-Krone, jedoch günstiger als eine Goldkeramik Zahnkrone. Gerade wenn der Goldpreis steigt, werden Zirkonkronen immer beliebter.

Befestigung der Kronen

Kronen werden prinzipiell geklebt, wobei Zirkonkronen auf Grund der hohen Stabilität zementiert werden. Es ist daher wichtig zu wissen, wie hoch die Festigkeit der Krone ist, da der Fachmann danach unterscheidet. Bisher kann jedoch noch niemand mit Sicherheit sagen, ob zementierter oder geklebter Zahnersatz besser ist. Dies liegt vor allem daran, dass Klebesysteme noch nicht so alt sind und es daher wenige Daten gibt. Außerdem ist das Kleben aufwendiger als zementieren. Zudem gewöhnen sich einige Zahnärzte erst sehr langsam an die Klebeprozeduren. Es ist daher ratsam vorher mit dem Zahnarzt zu sprechen, welche Materialen er benutzt. Die reine Routine gewährleistet Ihnen nämlich noch lange keine gute Haltbarkeit.

Haltbarkeit der Zirkonkronen

Es gibt zu den klassischen Metallkeramik Kronen keinen Unterscheid in der Haltbarkeit. Die Haltbarkeit hängt nämlich nicht nur von dem Material ab, wobei hier Kunststoffkronen ausgenommen werden sollten. Es kommt viel mehr auf die Dichte und den Zahnbeschliff sowie den Zahnarzt, die Genauigkeit des Zahntechnikers und den Zahnabdruck an. Der wichtigste Punkt wird jedoch die genaue Passung am Zahn sein. Die Zirkonkrone sollte ohne Stufe oder Spaltgenau in die Zahnwurzel übergehen. Am Besten lässt sich dies mit einem Hohlkehlenbeschliff erreichen, wodurch ein schmaler Zementspalt gewährleistet wird.

Weitere Informationen zur Zahnbehandlung finden Sie hier: zahnarzt-in-ungarn.ch